Freitag, 6. Dezember 2013

180°-Adventskalender 2013 - Türchen Nr. 6 - von Leo

Ho Ho Ho …..

Von drauß vom Walde komm ich her …

Und weil ich heute an Nikolaus Geburtstag hab, bin ich natürlich der 180°-Nikolaus und muss in mein Goldenes Buch schauen, was die 180°ler und die Blogger und die anderen Leute da draußen im Jahr so alles angestellt haben.

Der Nikolaus geht selbstverständlich mit der Zeit und er hat kein schweres Buch mehr, dass die Luzie der Nikolausassistent kaum schleppen kann, sondern ein Eipätt iPad und da passt viel mehr rein. Da brauch ich nur mit der Fote irgendwo drauftippen und rumwischen und schon sehe ich alle meine Notizen.

Los geht's:



Großes Lob an das ganze 180°-Team für die tolle Take5-Aktion und dass ihr auch an Rint gedacht habt!

Und für das Weihnachtsmenü, auch mit Rint. Und da war sogar der Gottfried pünktlich, leider hat er ein Rezept zum zweiten Mahl (was willst Du, da ist kein roter Kringel unter dem Wort) abgeschrieben, das muss ich leider in meiner Stell… Stellung …, also das muss ich leider erwähnen, wenn wieder die geheime Teambesprechung wegen Senior Praktikant ist.


Aber der Nikolaus muss auch ein bisschen mahnen.

Zum Beispiel, dass ihr Euch mal überlegen sollt, welchen Namen das Grauen denn jetzt hat: Neuer Wein und Zwiebelkuchen, Kammer, Quiche mit Safran und Tomaten, Buffet Chang –oder was jetzt, ich blick da nicht durch und ich finde, ein Name reicht.

Und denen vom Weinforum muss auch mal gesagt werden. Wieso diskutiert ihr eigentlich die ganze Zeit, wie Euer Forum sein soll und wie es nicht sein soll und warum es ist, wie es ist und warum wer was schreibt und wer was nicht. Macht doch einfach was und redet nicht nur drum rum. Und fallt nicht gleich in Ohnmacht, wenn mal einer "bullshit" schreibt.

Überhaupt, das Internet. Ich hab die susa gefragt, ob sie mir sagen kann, was der größte Vorteil vom Internet ist. Klar, hat die susa gesagt, egal was sie wissen will oder was sie für ein Proplem hat (wie? was soll da jetzt falsch sein, und was meinstu mit Proplem wie Pupertät??), sie schreibt es ins Internet und ganz ganz schnell meldet sich einer und schreibt was dazu, weiß was und gibt einen Tipp. Und der größte Nachteil?, hab ich dann noch gefragt. Da hat die susa gesagt, egal was sie wissen will oder was sie für ein Proplem hat (ja ja, der rote Kringel ist immer noch unter dem Wort, jetzt stör mich nicht, ich muss mich konsentrieren), sie schreibt es ins Internet und ganz ganz schnell meldet sich einer und schreibt was dazu, weiß was und gibt einen Tipp.
Versteh ich nicht.
Und wenn denen im Internet gar nix anderes mehr einfällt, hat sie noch hinterher gesagt, dann kritisieren sie Deine Rechtschreibung.
Ja, das kenn ich.



Und im Fußball. Erst war es der Lewandowski, jetzt unser MATS, jeden Tag eine neue "Nachricht", geht er nach Barcelona, geht er nicht nach Barcelona, oder doch oder nicht. Ich will, dass er noch ein bisschen bleibt, aber wenn nicht, dann eben nicht. Aber diese doofen Nachrichten will ich nicht.
Aber das mein ich gar nicht. Ich will, dass es im Neuen Jahr verboten werden soll, dass ein Reporter die saublöde (doch susa, ich will dass das Wort so stehen bleibt) Frage stellt: "Wie fühlen Sie sich …" oder "Wie fühlst Du Dich …" Dann will er auch noch zeigen, dass er den Spieler ganz super gut kennt. Und der kommt grade vom Spielfeld und sie haben das Spiel verloren, also eine fick… fikt … also keine echte Mannschaft, die ich kenne, das ist jetzt nur ein Beispiel und der Spieler steht schwitzend und noch vollkommen außer Atem am Spielfeldrand, und ein mitleidiger Ordner hat ihm wenigstens noch schnell eine wärmende Rot-Kreuz-Decke übergeworfen. Dann sieht der so ein bisschen aus wie Erdbebenopfer aus der Tagesschau und der Reporter hält ihm ein Mikrofon unter die Nase: "Was haben Sie in dem Moment gefühlt, als Sie den entscheidenden Elfmeter zum 1:0 in der 87. Minute vergeben haben und Sie jetzt absteigen müssen?" (So was soll es geben.) Aber ich wünsche mir, der würde dann mal sagen: "Herrgottnochmal, was glaubst Du denn, Du Reporter. Ich bin fertig und sauer und will jetzt nur noch unter eine heiße Dusche und für heute keine doofen Fragen mehr beantworten." Oder "Ach weißt Du Reporter, das war klasse und ich hab mich super gefühlt!" und dann auch noch was, das darf ich hier nicht schreiben, hat die susa gesagt, aber sie wünscht es sich auch manchmal.
Bei der doofen "wie fühlst Du Dich"-Frage würde ich doch mal zu gerne die Rute zücken.

Und zum Schluss: @all: Für einen Adventskalender kann man niemals zu alt sein.



Nicht ganz zum Schluss. Die susa hat gesagt, ein 180°-Blogartikel ohne Rezept oder Wein geht gar nicht und wenn ich mir was einfallen lasse, dann hilft sie mir. Und so machen wir zusammen "Entenschinken" also bei der susa heißt das so und es geht mit rohem Entenfleisch und wir Löwen lieben alles, was mit rohem Fleisch ist, und gleich kommt das Rezept (Löwen brauchen allerdings kein Rezept, die essen einfach die ganze Ente und fertig).



Eingesalzene Entenbrust
(für 4 – 6 Portionen)

1 Entenbrust
1 kg Meersalz
40 ml Himbeer- oder anderen milden Fruchtessig (susa hat Holunderessig genommen)
frische Kräuter, so drei oder vier Zweige (Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut)
Wacholderbeeren, Piment- und Pfefferkörner
Schalenabrieb von einer halben Biozitrone
1 Einwegspritze aus der Apotheke für 20 ml
Frischhaltefolie

Die Entenbrust fein parieren und sauber machen und das Fett kreuzweise einschneiden. Mit der Einwegspritze den Essig in das Muskelfleisch spritzen. Die Gewürze in einer Pfanne anrösten und im Mörser mittelfein zerkleinern, die Kräuter fein hacken, beides mischen und zusammen mit dem Zitronenschalenabrieb auf die Fettseite der Entenbrust massieren. Dann alles fest in Folie einpacken und mindestens 12 Stunden im Kühlschrank lagern.

Nach 12 Stunden die Entenbrust aus der Folie nehmen und trocken tupfen. In einer trockenen Plastikdose ein Bett aus Meersalz machen, die Entenbrust darauf legen und ganz mit Salz bedecken, Salz leicht andrücken. 48-72 Stunden im Kühlschrank lagern, flachere Stücke brauchen kürzer, dickere länger.

Nach der Reifezeit die Entenbrust aus dem Salz nehmen und sehr sorgfältig vom Salz befreien. Mir einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden und auf frisch gebackenem Brot mit Butter essen oder als Vorspeise mit ein bisschen Blattsalaten mit fruchtigem Dressing.

Leute, wie die vom Wölti nehmen jetzt das Salz, geben es auf Backpapier und trocknen es im Backofen und verwahren es in einer Dose und brauchen es beim nächsten Mahl (da sind keine Kringelchen unter dem Wort, also ist das richtig … menno) wieder. Ich glaube, das macht die susa aber nicht.

Ich kann Euch nur die Bilder von der Vorbereitung zeigen, weil die susa die Entenbrust erst gestern vorbereitet hat, nach drei Tagen kommt sie aus dem Salzbad. Dann soll sie susa noch ein Foto machen und es hier einstellen.

Guten Appetit und weiterhin einen schönen Advent
Euer Niko-Leo




Kommentare:

  1. Also Leo, ich muss schon sagen, Du bist ein sehr würdiger Nikolaus!
    Und ich hoffe sehr, dass sich alle beizeiten an Deine mahnenden Worte erinnern und entsprechend handeln werden.
    Ho Ho Ho ...

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    1. Hohoho Sewwi, hoffentlich hast Du ein gaaans großes Paket bekommen.

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  2. Leo, das ist wieder richtig klasse. Du hast echt Potential! (Du merkst, mir wird gerade geholfen, damit ich nicht so viele Fehler mache.) Nur, sag mal: klappt das mit Deinen Pfoten wirklich am ipad? Wir brauchen da immer Hilfe (Menschenhand). Deine Freunde aus MG

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    1. Pffff, mach ich mit lings am Eipätt.

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