Samstag, 1. Dezember 2012

180°-Adventskalender 2012 - Türchen #1 - von MatthiasH


Wenn ich ehrlich bin, habe ich ja bisher immer diejenigen beneidet, die die letzten paar  Adventskalendertürchen aufmachen durften. Die sind ja schon sehr nah dran an Weihnachten, alles ist irgendwie ein bisschen feierlicher  als heute am  1. Dezember. Dieses Jahr bin ich aber ziemlich froh, dass ich wieder der Erste sein darf! Warum? Weil es vielleicht gar keine letzten Türchen mehr gibt!  Na, wegen dem Weltuntergang am 21.12.2012. Habt ihr doch sicher mitbekommen, das mit dem Maja-Kalender. Und  das wär doch total frustrierend, wenn man sich die ganze Arbeit macht, so ein 180°Adventskalendertürchen bastelt und dann kann es keiner mehr lesen!

Stellt euch also vorsichtshalber mal auf nur 21 Türchen ein. Und Robert, Du bist ja am 21. dran, Du solltest Dein Türchen am besten ganz früh am Morgen aufmachen. Warum der Praktikant sich für den 24. entschieden hat, ist  ja eh klar. (Gottfried, wenn das nicht klappt mit dem Weltuntergang, dann hast Du nur zwei Tage Zeit für’s Türchen; das wird extrem eng!)

Eine Zeitlang hatte ich mir überlegt, die zweite Dezemberhälfte in  Bugarach zu verbringen, diesem Dorf in Südfrankreich mit dem komischen Berg, der ein getarnter Raumschiffparkplatz ist und  wo man von den Außerirdischen mitgenommen wird, während die Erde untergeht. Ich hab‘ da ein ziemlich beweiskräftiges Foto äähhhh……. gefunden. Aber erstens ist es in Bugarach mittlerweile schon ziemlich voll und zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass intelligente Außerirdische ausgerechnet diesen Haufen esoterischer Durchgeknallter von der Erde  mitnehmen wollen. Und wenn doch,  würden sie sie sicher auf dem Mond gleich wieder aussetzen.

Eigentlich amüsiert man sich ja als auf- und abgeklärter Mensch über die Vorstellung des Weltuntergangs am 21.12., aber ich geb’s zu,  man begegnet im Laufe der Zeit auch Leuten, (ganz ganz selten!) denen man einen sofortigen Weltuntergang wünscht.  Gerüchteweise kann sogar der ein oder andere Blogger  diesem Szenario ein paar positive  Seiten abgewinnen. Nie mehr  was schreiben müssen.  Nie mehr Ärger über die blöden Leser-Kommentare. Nie mehr Ärger über ausbleibende Leser-Kommentare. Endlich mal wieder was Warmes essen können, ohne dass man vorher fotografieren muss und alles ausgeleuchtet ist und kalt. Vom Weißabgleich mal ganz zu schweigen.

Man kann ja den Eindruck gewinnen, dass die Regierenden der Welt schon ganz genau wissen, dass der Weltuntergang sicher kommt. Und dass man sich um 2013 gar nicht mehr groß kümmern muss.


Oder glaubt ihr an Zufälle, wenn die EZB in 2012 schnell nochmal gewaltige Darlehen verteilt und die Griechen, Portugiesen und Spanier  versprechen, dass sie ab 2013 ganz besonders kräftig sparen werden? Oder wenn der Berlusconi sagt, er trete freundlicherweise 2013 nicht mehr zur Wahl an? Oder wenn die Israelis und die Palästinenser sich nochmal  kräftig kloppen? Doch nur, weil sie wissen, dass es  die letzte Gelegenheit ist. Und sogar der Iran hört mit der Atombombenbastelei auf. Weil sie vor dem 21.12. ohnehin nicht mehr damit fertig werden.  Und habt ihr gemerkt, dass der Obama sich über seine Wiederwahl gar nicht so richtig gefreut hat? Sein Wahlslogan „Four more Years“ war nur ein Ablenkungsmanöver und würde als makabrer Joke in die Geschichtsbücher eingehen, aber Geschichtsbücher wird es 2013 ja keine mehr geben.
Die eindeutigsten Zeichen kommen aber aus Deutschland. Da verspricht der  Schäuble uns für 2013 einen  ausgeglichenen Bundeshaushalt, der Altmaier eine kostenneutrale Energiewende, der Rösler den Steuerzahlern kräftige Steuersenkungen, der Steinbrück den Steuernehmern kräftige Steuererhöhungen. Und außerdem würde er 2013 mindestens 200 kostenlose Vorträge in einem Kindergarten halten (wahrscheinlich meint er damit den Bundestag).  Und die Grünen wählen die Claudia Roth wieder zur Vorsitzenden,  das zeigt doch ganz klar wie hoffnungslos die sind.
Nur die Piraten haben zum Weltuntergang  keine Meinung, weil ihr interner IT-gestützter, basisdemokratischer Liquid-Feedback-Prozess zur Meinungsfindung erst 2014 abgeschlossen sein wird. Abgeschlossen sein werden würde, müsste man grammatikalisch wohl richtigerweise sagen, soviel Zeit muss noch sein. Und die Linken versprechen für 2013 nur deshalb nichts, weil sie alles, was ihnen eingefallen ist, schon in den letzten Jahren versprochen haben.

Und selbst die Bundesliga. Warum strengen sich Schalke, die Eintracht und der BVB nicht wirklich an? Weil sie genau wissen, dass sie die Bayern  bis zum Weltuntergang nicht mehr einholen können. Das Gute daran ist, dass meine Fohlen in der finalen Bundeligaabschlusstabelle ganz sicher erstklassig bleiben werden.

Wie auch immer. Falls sich noch jemand an die Weihnachtsessen Typologie vom letzten Jahr erinnert, in diesem Jahr spricht vieles für Würstchen mit Fertigkartoffelsalat, weil man das im Notfall auch am 21. 12. noch schnell vorziehen kann, wohingegen es  für eine NT-Gans oder die ganzen Sous-Vide-Geschichten ganz sicher nicht mehr reichen wird.

Ich persönlich werde sicherheitshalber  unseren Christbaum etwas früher aufstellen als sonst. Es wird eine Nordmanntanne werden. Die nadeln nicht so und falls er nicht kommt, der Weltuntergang, hält es eine Nordmanntanne trotzdem noch bis Mariä Lichtmess aus, wie sich das für einen ordentlichen Weihnachtsbaum gehört.

In den letzten Jahren habe ich die Weihnachtsbäume ja immer selbst im Wald geschlagen, natürlich nur mit försterlicher Erlaubnis. Das werde ich dieses Jahr sicherheitshalber nicht mehr machen, weil angeblich wieder Wölfe bei uns heimisch werden. Ja, ja, so idyllisch und natürlich ist unsere bayrische Heimat!  Die Wölfe haben angeblich sogar schon Schafherden attackiert. Auf die Beschwerden der Schäfer haben die Wolfwiederansiedlungsprogrammbeauftragten gesagt, sie sollten sich nicht so haben! Sondern  sich halt Herdenschutzhunde anschaffen, die würden  schon auf ihre Herde aufpassen und die Wölfe im Zaum halten. Weil Herdenschutzhunde mutig und groß und kräftig sind. Das Dumme ist nur, dass Herdenschutzhunde mutig und groß und kräftig  sind und außerdem mögen sie fremde Menschen und andere Hunde nicht sonderlich.  Das liegt in der Natur der Sache. Zum Schutz vor den Herdenschutzhunden müsste man als  Weihnachtsbaumfäller jetzt wahrscheinlich sibirische Tiger dabeihaben oder den Leo.

Die bei 180° glauben ja nicht an den Weltuntergang und beschäftigen sich demonstrativ mit der Weihnachtsmenüplanung oder mit exklusiven weihnachtlichen Themen wie "Wein-Fuud-Pääring". Wein ist ja überhaupt wie jedes Jahr um Weihnachten rum ein ganz großes Thema. Das merkt man schon daran, dass bei den einschlägigen Discountern jede Menge Wein angeboten wird. Und das ist die Zeit im Jahr, wo ich die Cordula Eich, die für ihren Führer all diese edlen Tröpfchen probieren muss, immer sehr bemitleide. Und dass sie immer noch so gute Laune hat, unglaublich!

Das perfekte Weingeschenk!

Man bekommt ja häufig gesagt, dass man Weinfreunden lieber keinen Wein schenken soll. Vor allem nicht, wenn man sich nicht selbst perfekt damit auskennt. Aber das stimmt nicht! Man kann! Man muss nur  den vertrauenswürdigen Tipps in einem service- und kundenorientierten Blog wie dem von 180° folgen, dann bekommt jeder Weinfreund das passende, es reicht ein ganz kurzer Blick auf das äußere Erscheinungsbild des zu beschenkenden Weinfreundes. 

Jackett,  Hemd, Hose mit Bügelfalte

Ein elitärer Weinsnob.  Hat sich über die Jahre  einen Weinkeller und ein erstaunliches Lager an überflüssigen Wein-Accessoires angeschafft. Wahrscheinlich nennt er eine umfangreiche Korkenzieher- oder Dekanter-Sammlung sein eigen. Neue Entwicklungen in der Weinszene (damit meint er das, was in den letzten  20 Jahren passiert ist) betrachtet er mit Argwohn, Tradition ist alles.

Man schenkt Bordeaux!  Frankreich ist die Mutter der Weinkultur und Bordeaux die Mutter aller Mütter, oder so ähnlich. Bordeaux ist aristokratisch und wenn nicht, tut man zumindest so. Ihr könntet ihr es mit Mouton Cadet versuchen, da steht schließlich auch „Baron Philipp de Rothschild“ drauf. Aber lasst das, wenn der Beschenkte doch etwas mehr Ahnung von Wein hat. Greift also lieber gleich nach einem St. Emilion, da  steht auf praktisch allen Weinen „Grand Cru Classée“ und das macht was her.  Vorsicht, kauft bloß keinen Cru Burgeois. Ihr wollt einem Weinsnob doch nichts bürgerliches schenken, vor allem nicht, wenn‘s auch noch explizit auf dem Etikett steht! Ach ja, und schenkt auf gar keinen Fall einen Wein mit Schraubverschluss, wegen der Korkenziehersammlung!


Alte Jeans, abgetragenes T-Shirt,  Tattoo (wichtig!).

Ein Weinrevoluzzer. Seine Mission ist es, das bourgeoise und versnobte Weintrinkerestablishment zu bekämpfen und die Menschen der Welt für den Wein zu begeistern. Er ist der natürliche Feind des elitären Weinsnobs,  des elitären Winzers und  der elitären Winzervereinigungen, der elitären Weinführer und des elitären Robert Parker. Fachleute behaupten, dass es mittlerweile viel mehr Wein-Revoluzzer als elitäre Irgendwas  gibt. Da muss er schon ziemlich bemüht nach geeigneten Feinden suchen, aber im Notfall kämpft er auch gegen sich selbst. Ein bisschen beleidigt ist er, wenn er feststellen muss, dass es auch Menschen gibt, denen das Thema Wein am Allerwertesten vorbeigeht. Aber er würde nicht Allerwertester sagen sondern Arsch, weil etwas Fäkalsprache gehört unabdingbar dazu.

Rebsorte und Herkunft des Weins, den ihr schenkt sind eigentlich egal, Hauptsache der Wein heißt Bitch, Merde, Fuck oder ähnlich. Totenköpfe auf dem Etikett wären klasse. Verpackt die Flasche in fleckigem Zeitungspapier.  Und legt eine Punk-CD dazu.



Polo-shirt,  Chinos, hohe Stirn,  nicht selten Tweed Jackett

Der Wein- Professor. Er hat Ahnung. Er hat viele Weine getrunken und Alles über Wein gelesen und alle Weinzeitungen und internetbasierten Informationsquellen abonniert. Er hat alle Infos zu Wein im Kopf  und wenn nicht, dann weiß er wo er‘s googeln kann. Er kennt Robert Parker  persönlich vom Golfplatz und weil er  Golf spielt hat  er wahrscheinlich auch keinen Sex mehr und er mag extrem hedonistische Weine. Missionarisches Gehabe ist ihm fremd, aber er doziert gerne über Wein, wenn man ihn lässt. 

He doesn‘t drink any fucking Merlot! Also Burgunder. Richtigen roten burgundischen Burgunder. Pinot Noir!  Das Gute daran: Burgund ist so kompliziert und  heterogen und kleinteilig und wechselhaft, dass niemand euch einen Vorwurf macht, wenn der Wein nicht gar so grandios ist wie er kostet.  Das Schlechte daran: Burgundischer Pinot noir kann vieles sein, nur leider nicht billig. Aber schließlich geht’s ja wahrscheinlich um euren  Erbonkel.  Schenkt einen großen Namen. Der darf dann ruhig auch so groß auf dem Etikett stehen, dass ihn der Professor ohne Brille lesen kann! 

Outdoor-Jacke und  Camel-Schuhe, oft  Rucksack

Der Naturweingläubige. Er ist davon überzeugt, dass Wein verflüssigte, pure Natur ist.

Keinen Rebschnitt, keine Düngung, keinen Pflanzenschutz (pfui), keinen Schwefel (pfuipfui), keine grüne Ernte, keine Reinzuchthefen (pfuipfuipfui), kein Pumpen, keinen Kunststoff, kein Filtern und nochmal kein Schwefel. Wer glaubt, dass der Winzer bei solcher Arbeitsweise ein fauler Sack ist, liegt falsch, denn er ist den ganzen Tag damit beschäftigt den Reben und dem Wein  gut zuzureden.

Schenkt einen sogenannten  „Naturwein“ oder Orange Wine. Letzterer heißt so, weil er so eine ungesunde Farbe hat, Orangen sind keine drin.  Aber passt auf, dass ihr nicht selbst versehentlich eine solche Flasche trinkt.  Denn das was da rauskommt mag ja Natur  sein, ist aber eigentlich kein Wein sondern eine Qual. Er ist auch für den Naturweingläubigen eine Qual, aber das würde er nie zugeben und er trinkt das Zeug mit Todesverachtung.

Jeans, weißes (oft auch grellbuntes) T-Shirt, versteckt unter einer Jacke

Ein Riesling-Fan. Denn wenn er die Jacke auszieht, kommen lustige Sätze wie „Riesling for President“  „Riesling Rulez“ oder „Thank God it’s Riesling“ auf seinem T-Shirt zum Vorschein.  Anatomisch könnte man ihn auch daran erkennen, dass er einen komplett säureresistenten  Verdauungstrakt besitzt. Aber dazu müsste man ihn sezieren. Riesling ist für ihn die geilste Rebsorte. Und eigentlich die einzige. Weil er so oft in Steillagen rumläuft ist manchmal das eine Bein kürzer als das andere.

Bei ihm müsst Ihr noch rauskriegen ob er trocken oder restsüß bevorzugt. Das ist bei Riesling so. Beobachtet wie er seinen Kaffee trinkt. Trinkt er ihn schwarz schenkt ihr ihm trockenen, nimmt er Zucker schenkt ihr ihm restsüßen Riesling. Wenn ihr falsch liegt und er beschwert sich über den Zucker im Riesling, sagt einfach “Der bindet sich im Laufe der Jahre noch ein und dann schmeckt man ihn nicht mehr“. Das stimmt zwar nicht, aber das hören sie gern, die Riesling Freaks.
 



Feincord-Jacket, Jeans,  Leder-Schultasche

Der Wein-Erzieher. Er hat einen Bildungsauftrag und nimmt ihn ernst. Er betreibt mindestens ein Forum, ein Weinblog und zwei Facebook-Gruppen. Er kennt die Geschmacksprofile jeglicher Rebsorten und Weinanbaugebiete und weiß genau wie welcher Wein eigentlich schmecken müsste und was der Winzer falsch gemacht hat. Ihn als Besserwisser zu bezeichnen wäre eine Untertreibung. Aber er ist trotzdem nett und er kennt sich ja auch aus.

Weingeschenk? Ihr könntet ihm mit einem Südtiroler Bauernwein in der 2l Flasche, oder  einem Tetrapack oder BiB-Wein einen Streich spielen, aber dazu seid ihr ja schon zu alt. Der Wein-Erzieher hat eine unerklärliche Vorliebe für die Toskana, also schenkt ihm einen Chianti. Vielleicht freut er sich über einen in der Bastflasche, eine Fiasco, das erinnert ihn an seine früheren Tage. Getrunken wird der dann nicht, die Flasche wird zum Tropfkerzenhalter.


So, ich hoffe das hat euch etwas weitergeholfen. Ihr könnt natürlich auch mal im 180° Weinkeller stöbern, da sind auch noch jede Menge guter Tipps drin, wenngleich natürlich bei weitem nicht so nicht so klar strukturiert und wissenschaftlich abgesichert wie meine hier.
Dann bleibt mir nur noch euch viel Spaß bei den weiteren 180° Adventskalendertürchen zu wünschen. Und Frohe Weihnachten natürlich.  Auch wenn das irgendwie noch deutlich zu früh ist. Und lasst euch nicht zu sehr von den Weihnachtsvorbereitungen stressen. Ihr wisst ja: Vielleicht wird das dieses Jahr gar nichts mit Weihnachten ;-)

Euer MatthiasH!

[Was wäre der Advent ohne MatthiasH? Nix! Ohne, dass Matthias das erste Kalendertürchen öffnet, kann es nicht Advent werden. Das wäre ja so, als ob das Münchner Oktoberfest anfinge, ohne dass der Oberbürgermeister mit dem schweren Holzhammer gegen das Fass schlägt und "O'zapft is!" ruft. Oder, ohne dass das Schofar geblasen wurde. Und seine Tipps sind allesamt superpluplus, und selbst erprobt - könnt Ihr mir glauben, der trinkt alles, was man ihm vorsetzt. Also probiert es ruhig aus! Etwaige Reklamationen der Geschenkeempfänger leiten wir zuverlässig weiter.]




Kommentare:

  1. Was wäre der 1. Dezember ohne ein Türchen von Matthias? So etwas wie ein vorgezogener Weltuntergang. Bilde ich mir ein, dass sie jährlich länger werden? Ich vermute, er beginnt bereits im Juni mit seinem Text, anders ist das doch gar nicht zu schaffen...
    Gestern habe ich irgendwo auf fb gelesen, der Weltuntergang sei verschoben? Abgesagt, gar? Das ist gut, denn nur so werden wir alle am 1. Dezember 2013 wieder ein so wunderbares Türchen lesen können!

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    1. Nein, liebe Astrid, nein, sie werden nicht länger. Das ist eine optische Täuschung wegen der vielen Bilder, die drin sind.
      Mit einem verschobenen Weltuntergang kann ich gut leben, aber ob der Gottfried dann noch mit seinem Türchen fertig wird......

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  2. Ach, ich hab auch schon so auf dieses Türchen gewartet! Schön ist es wieder geworden.
    Und was die Länge angeht, so bin ich schon sehr überrascht, dass sich Arthurs Tochter darüber wundert - musste man sich doch früher immer einen halben Tag frei nehmen, um bei ihr auf dem Laufenden zu sein.

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    1. Danke! Und ich meine mich auch an abendfüllende Beiträge von AT erinnern zu können. Aber das war bevor sie von Paul O'Malley adoptiert wurde! ;-)

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  3. Liebe Sewwi, ich finde, Du übertreibst! *hüstel*

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  4. Lieber Matthias,

    keine Ahnung, was die Damen da über Deinen ebenso genialen, wie viel zu kurzen Beitrag fachsimpeln. Ich könnte heute stundenlang nachlesen. Hier ist eh nur Dekorie und da ist am besten, wenn ich still in eine Ecke sitze und über den Weltuntergang nachlese. Apropos Weltuntergang, da zählen dann doch keine Leberwerte mehr, oder?

    Mir ist nämlich egal was ich für ein Typ bin. Solange ich nicht besagten Naturwein geschenkt bekomme. Und so ein Tropfkerzenhalter kann ja schon mal eine leichte Sauce gegeben haben.

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    1. Hmmm, aber was machst Du, wenn Du ganz oben auf der Himmelsleiter stehst und der Petrus sagt: "Herr Stutz, mit DEN Leberwerten müssen sie erst mal eine halbe Ewigkeit Hosianna singen!" Am besten ist's, man kennt sie gar nicht, die Leberwerte.

      Bei uns war heute Weihnachtsplätzchen.... aber ich hab' mich in den Baumarkt abgeseilt. Falls ich nächstes Jahr nochmal darf, ich glaub' mein nächstes Türchen spielt im Baumarkt :-)

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  5. Ui ui ui, für einen kleinen Löwen wie mich ganz schön fiel Stoff. Und nicht ein bisschen Rint dabei, dafür alles so intill...intä .... also so klug. Und Herr susa sagt, genau so isses und wo ich den Knüppel herhabe.

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    1. Sag dem Herrn Susa, der Knüppel ist der Rest von dem Olivenbäumchen vom Nachbarn, dem die Susa gestern die Blätter für die Weihnachtsdeko geklaut hat. Und ein Knüppel ist für die pschykologische Kriegsführung unabdingbar! Und sag ihm, dass der Wolf auf dem Foto hämisch lacht. Das kann man sich als Löwe auf gar keinen Fall gefallen lassen!

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    2. Steht Dir aber gut der Knüppel, Leo!

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  6. Matthias, du Streber! Was cuer ein Start in den Advent! Dass du dich ueber Politik als Adventuerchenthema wagst, laesst mich vermuten, dass du an den Weltuntergang am 21. glaubst. Sieht so aus, als wuerden nur Maenner Wein geschenkt bekommen? So eine Typologie gehoert gegendert!

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    1. Eline, Du wirst es nicht glauben, aber an das Gendern habe ich tatsächlich gedacht:-). Aber ich kenn' mich mit der weiblichen Weintypologie nicht so gut aus, wie mit meinen Geschlechtsgenossen.
      Und ich ein Streber? Das sagst ausgerechnet Du, nach Deinem wunderbaren getrüffelten Onsenei von gestern? Ha!

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  7. Gut dass Eline das anspricht, wo doch Diversity -so sagt man doch jetzt?- bei 180° groß geschrieben wird. Ich vermute es liegt daran, dass die weiblichen Weinliebhaberinnen einfach deutlich entspannter mit dem Thema umgehen...

    Zum Thema Länge: nicht nur in Anbetracht des bevorstehenden Weltuntergangs ein viel zu kurzes Türchen!

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    1. Ob die jeweilige weibliche Weinliebhaberinn wirklich deutlich entspannter mit dem Thema umgegeht, könnte man mit einer Flasche Jules Mumm in lieblich und rosé auf dem Gabentisch ausprobieren :o)

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  8. Manmanman, Matthias, du überlässt ja wirklich nix dem Zufall, Respekt!
    Dann kann ja der We... Weihnachtstrubel kommen :o)

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    1. Eine gute Planung ist der halbe Erfolg. Das gilt für das Weihnachtsfest wie für den Weltuntergang . Ich hab' mir auf eure Anregung hin noch ein paar Extrablöcke Post-it besorgt...in Endzeit-Blau, Apocalypse-Orange, Ragnarök-Grau und JüngstesGericht-Rot!

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  9. Das Thema "Welchen Wein schenke ich meiner besten Freundin" kommt dann nächstes Jahr dran? ;)

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    1. Hängt ganz vom Weltuntergang ab. ;o))

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  10. Nach Bugarach bitte ein Handtuch mitnehmen...
    Schöne lektüre!
    Grüße
    Willi

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