Freitag, 25. Mai 2012

Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande ...

Der erste Satz von Beethovens 6. Sinfonie weckt in mir immer Urlaubserinnerungen an die Provence, an versteckte Weingüter oder Bauernhöfe zwischen Weinfeldern und Korkeichenwäldern, Klatschmohnblüte, Oleanderbüsche, Platanenalleen. Die Leichtigkeit und Heiterkeit der ersten Töne nimmt mich mit, ich rieche die sonnenwarme Luft und höre das leise Summen der Bienen auf der Suche nach Kastanien- und Rosmarinblüten.

Nach einem morgendlichen Bad im Meer oder einem Spaziergang am Strand oder um das felsige Cap meldet sich der Hunger und es gelüstet nach guter regionaler Küche, nach Tomaten, Oliven, frisch gefangenen Fischen, Lammkotelett oder Pilzomelett. Wohin also zum Essen? Hier meine Wohlfühlplätze:

Zwei Restaurants, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, und doch so ähnlich, Landhausküche, Tische unter großen Linden und Platanen, der patron überwacht das Mahl seiner Gäste fast väterlich, das Essen ist immer ein Erlebnis.

Restaurant Nummer 1

gehört zu den Geheimtipps, von der Sorte, die man am liebsten nur den besten Freunden verrät, nicht ohne ihnen das Versprechen abzunehmen, die Adresse nur an die allervertrauenswürdigsten Mitmenschen weiter zu geben. Die Auberge im kleinen Ort La Môle im französischen Departemant Var steht nicht im Guide Michelin, noch nicht mal als Bib Gourmand, und auch nicht im Gault&Millau und wenn man daran vorbei fährt, käme man auch nicht unbedingt auf die Idee, dieses unscheinbare Lokal, das gleichzeitig die Funktion des örtlichen Bar-Tabac erfüllt, wäre ein Restaurant. Hier kauft man seine Zigarettenration für den Tag, Briefmarken, Busfahrkarten oder bezahlt seine Müllabfuhrgebühren und trifft sich am Nachmittag auf einen Pastis oder ein Glas "pression".

Wer dort essen geht, sei gewarnt. Es wird viel werden, sehr viel. Also am besten vorher nur ein leichtes essenstechnisches Aufbauprogramm und am Tag nachher sowieso nichts. Das Menü ist seit Jahren gleich. Es zeichnet sich weder durch Raffinesse noch durch Innovationsgeist aus, sondern nur durch exzellente Zutaten, bodenständig, gut und liebevoll zubereitet, nicht mehr und nicht weniger. Es gibt nur ein Menü, nichts à la carte, nichts Saisonales oder Regionales. Das macht zu einem nicht unwesentlichem Teil des besonderen Charme des Hauses aus, das konsequente Negieren all dessen, was der verwöhnte Gaumen selbstverständlich erwartet.

Wer jetzt noch nicht abgeschreckt ist, findet sich unter der blauen Markise und den Platanenbäumen zusammen mit einer bunten Gästemischung aus Einheimischen, Wissenden und zufällig herein schneienden Durchreisenden, oder Leuten, die vom Hörensagen erfahren haben, dass es "sehr gut sein soll" und von denen nicht wenige mit der vermeintlichen Einfachheit des Gebotenen sowie der Tatsache, dass keinerlei Kartenzahlung akzeptiert wird ("C'est la vie, Monsieur!") nicht zurecht kommen und protestierend abziehen (zum Gaudium der Umsitzenden) .

Seit einigen Jahren gibt es die Neuerung eines "abgespeckten" Mittagsmenüs alternativ zum Standardmenü, das ist aber auch die einzige Konzession, die der Besitzer an die sich wandelnden Bedürfnisse der modernen Zeit macht. Seitdem besuchen wir das Lokal zum Mittagessen.

Das Menü 

Amuse bouche: So einen neumodischen Kram sucht man vergebens. Man kann ja schon mal ins ofenfrische Brot beißen.

Vorspeise: Eine Auswahl fünf hausgemachter Terrinen, immer dabei ist eine seelengute Mousse de foie gras oder Mousse de foie de Canard, dann je nach dem was gerade in der Küche zur Verwertung anfiel, Enten- und/oder Schweinerillettes, Jambon persillé, Terrine de Campagne, Kaninchenterrine und immer ein großes Einmachglas sauer eingelegtes Gemüse. Die Terrinen werden in großen Schüsseln an die Tische gebracht, nichts mit elegantem Anrichten und Dekorieren, man bedient sich selber und wenn man nicht aufpasst, ist man nach der Vorspeise pappsatt.



Zwischengericht: (das entfällt beim Mittagsmenü) eine Auswahl Omelettes, entweder mit einem halben Dutzend Flusskrebsen in pfeffriger Nage, oder mit Steinpilzen oder Trüffeln, hausgebeizter Lachs oder aber eine Portion gebratene foie gras.


Hauptgericht: die Klassiker französischer Bistro-Küche zur Auswahl, Entrecôte, Tournedos Rossini, Gigot d'Agneau, Cassoulet oder Pigeonet mit Bratkartoffeln und Gemüse, das in aller Regel aus grünen Bohnen besteht, im Frühjahr schmuggeln sich manchmal ein paar Spargelstangen darunter; beim Mittagsmenü auch die Omelettes, die bei dem großen Menü das Zwischengericht bilden. Übrigens: Herr susa hatte ein Steinpilzomelett und ich das beste Cassoulet meines Lebens, es glaube aber keiner, ich hätten diesen Topf auch nur ansatzweise geleert.


Käsegang: eine Auswahl von sechs bis acht Käsesorten mit grünem Salat (salade de notre jardin) und hier kommt nicht etwa Madame mit dem Käsewagen und schneidet mikroskopisch kleine Käseeckchen ab, nein, es wird eine kleine aber feine Auswahl auf den Tisch gestellt und irgendwann wieder abgeräumt, wenn man den Eindruck hat, der Gast habe dem Käse jetzt endlich ausgiebig genug zugesprochen. 


Vordessert: (bildet das einzige Dessert beim Mittagsmenü), Crème brûlée, Mousse au chocolat (die so verführerisch lecker ist, dass man sich spätestens hier um Kopf und Kragen isst, da KANN man es nicht bei einer kleinen Portion belassen) und eingelegte Pflaumen. Auch die Desserts werden in großen Schüsseln an den Tisch gestellt zur gefälligen Selbstbedienung.

Dessert: Auswahl an Tartes (Tatin, Poire, Abricot etc.), manchmal auch eingemachte Früchte, zwei Sorbets.


Wein: Und jetzt kommt die eigentliche Überraschung. Die Weinkarte listet neben einer sehr empfehlenswerten und sehr fair kalkulierten Auswahl regionaler Weine alles aus dem Bordelais, was Rang und Namen hat. Der Patron ist ein großer Bordeauxliebhaber und als Gastronom bietet ihm sein Gewerbe da gewisse Möglichkeiten, seine Leidenschaft zu finanzieren.

Und so findet sich ein 1975er Cheval Blanc ganz selbstverständlich neben einem 1966er Latour oder einem 1978er Haut-Brion. Allein das Lesen der Weinkarte macht den Bordeauxliebhaber ehrfürchtig, allerdings sind die Preise in dem Bereich eher so, dass man sie lieber der Pariser Haute-Volée oder dem internationalen Jetset überlässt, die hier gerne und oft einkehren, da der Ort gleichzeitig der St. Tropezer Regionalflughafen ist, auf dem die Cessnas und Learjets der Happy few landen, die ihre Sommervillen an der Côte oder das Filmfestival in Cannes besuchen.

Die fallen aber an den einfachen, manchmal wackligen Tischen und den Plastikstühlen gar nicht unangenehm auf. Und die meisten tun auch ungefragt das ihrige dazu, um sich nicht zu sehr von den anderen abzuheben. Und die Weine werden mit nicht mehr und nicht weniger Sorgfalt serviert, wie die einfachsten Landweine. Sie kommen lediglich in ein besseres Glas (das man auf Nachfrage aber auch für die einfachen Weine haben kann).

Wir hatten als Wein zum Mittagsmenü


2009 Domaine Siouvette Cuvée Marcel Galfard rouge
Côtes de Provence AOC °°

Das Weingut liegt am Ort, der Wein ist einfach, gradlinig, angenehme Gewürz- und Beerenaromen, feine Note nach Kirschwasser, unaufdringliche Holznote, exzellenter Essensbegleiter.


Und nun: ***Pssst!***  Überlegt Euch gut, wem ihr die Adresse weitergeht, eigentlich ist sie ja nur für Euch, weil Ihr ja so etwas zu schätzen wisst:

Auberge de la Môle
Route Nationale 98
F-83310 La Môle
Tel.: +33 4 94 49 57 01
Keine Kreditkarten! Reservierung empfohlen!
Keine Website, keine Emailadresse, kein Fax
Mittagsmenü um 30€, Menü um 55€, Weine ab 25€

Ganz anders oder vielleicht doch gar nicht so sehr unterschiedlich


Restaurant Nr. 2

DIE Adresse für den Trüffelliebhaber. Bruno in Lorgues, der seit Jahren seinen Stern im Guide Michelin hält, worüber man zwar streiten kann, denn nur auf jedes eher einfache Gericht absolut verschwenderisch Trüffel zu hobeln ist ja nun noch keine Kochkunst. Aber, um zu den Ursprungsdefinitionen des roten Guides für einen Stern zurückzukommen, das Restaurant ist ohne Zweifel "une très bonne table dans sa catégorie " (sehr gut in seiner Kategorie). So gesehen würde ich ihm sogar fast zwei Sterne zugestehen "une table excellente méritant un détour" Bruno ist vielleicht nicht exzellent, aber très bon, sehr gut, und in jedem Fall einen Umweg wert.


Absolut sehenswert, ein einfaches, liebevoll, manchmal ein wenig übertrieben dekoriertes Landhaus an der Zugangsstraße zum kleinen Örtchen Lorgues unauffällig zwischen Gartenfachmarkt und Poterie. Man fährt durch einen Eisentorbogen eine steile Auffahrt hinauf und es ist einem gleich klar, dass die unförmig knolligen Gebilde an den und über dem Torpfosten mitnichten goldene Kartoffeln darstellen sondern natürlich Trüffel. Bei Bruno steht alles im Zeichen der Trüffel.

Man fährt durch einen Garten mit Kirsch- und Olivenbäumen und bestaunt eine interessante Sammlung moderner Skulpturen, bis der voiturier den Autoschlüssel an sich nimmt und einem die nicht einfache Arbeit des Einparkens abnimmt. Die richtige Prominenz kommt ohnehin mit dem Helikopter, der Heli-Parkplatz des Hauses ordnungsgemäß mit weiß-rotem Windrichtungsanzeiger bestückt bietet fünf Maschinen ausreichend Platz.

Und dann sitzt man auf der Terrasse im Schatten, unter großen Lindenbäumen, wenn es zu kühl ist, im Wintergarten oder in einer der drei salles. Für die Tische, die etwas stärker von der Sonne gestreift werden, werden Panamahüte ausgegeben, was der ganzen Atmosphäre eine zusätzliche sommerliche Leichtigkeit und ländlichen Charme verleiht.

Der imposante Patron sitzt an einem kleinen Tisch neben dem Eingang und begrüßt jeden Gast wie einen alten, lange vermissten Freund, und wenn man ihm sagt, man sei jetzt schon zum fünften Mal da, glaubt man ihm fast aufs Wort, wenn er sagt: "Klar doch, ich erinnere mich genau an Sie!". Zu Herrn susa, der es an Längenausdehnung mit ihm aufnehmen kann (was die wenigsten Gäste können) sagte er letztens "Très bien, Monsieur, je suis en grande forme aujourd'hui!". Wenn der letzte (angemeldete) Gast angekommen ist, verschwindet Mr. Bruno in die Küche, in der es wohl ohne ihn nicht schlechter läuft als mit.


Nur der Vollständigkeit halber, Bruno (der Herr im Bild hinten links) ist sein Nachname, mit Vornamen heißt Monsieur Clément.

Auch bei Bruno gibt es nicht sehr viel Auswahl oder Abwechslung. A la carte Gerichte gibt es hier auch nicht, sein Standardmenü wird inzwischen nur noch als Menu Dégustation zum Höchstpreis angeboten (Trüffelrührei, Trüffel mit foie gras und Speck in Pastetenteig, Pellkartoffel und Kartoffelsuppe mit Trüffel, Trüffelgranité, Tournedos Rossini, Dessert), daneben gibt es ein wechselndes Tagesmenü, das man mit unterschiedlicher Trüffelbegleitung wählen kann und somit zu unterschiedlichen Preisen, also entweder mit Sommertrüffel (die preiswerteste Variation), mit tuber melanosporum oder tuber brumale. Bruno schwört nur auf französische Trüffel, weswegen es bei ihm keinen weißen Albatrüffel gibt, was ich nicht sehr bedauere, ich finde die sowieso immer ein wenig überparfümiert im Aroma, mein Lieblingstrüffel ist der tuber melanosporum.


Den Aperitif zur Begrüßung gibt es vom Haus, manchmal sogar ganz raffinierte alkoholfreie. Wir hatten einen Kir provencal, einen provenzalischen Weisswein mit Pfirsichlikör und Grapefruitessenz.

Wem das zu wenig extravagant ist, dem steht selbstverständlich eine repräsentative Auswahl der gängigen Champagner zur Verfügung. ;-)





Das Menu du Moment war dieses Mal

Amuse bouche 1: eine kleine Scheibe Terrine vom Ochsenschwanz mit foie gras und Trüffel (see_len_gut).



Amuse bouche 2: Trüffelrisotto und kleine Tartines au truffe mit pfeffrig aromatisertem Öl



Vorspeise: Carpaccio von leicht angeräucherter Jakobsmuschel mit Trüffelkaviar, was sich letztlich eher als Trüffeltapenade herausstellte, also eine Trüffelmousse, auch hier wieder mit einer feinen Pfeffersorte aromatisiert.



Zwischengericht: getrüffelte Pellkartoffel in getrüffelter Kartoffelsuppe (einfach, aber so gut, ich schreib's nicht gerne, ich mag den Ausdruck eigentlich nicht, aber hier MUSS ich ihn schreiben, zum Reinlegen gut).




Hauptgericht: gegrillter Hummerschwanz mit Trüffelkruste auf grünen Gemüsen in getrüffelter Tomatensauce (gei*, auch wenn die Erbsen einen Tick zu grob waren, aber eigentlich passt das wieder, auch bei Bruno sucht man fein Ziseliertes vergebens).



Vordessert: Crème brûlée mit Trüffelspänen (ohne Worte, einfach nur perfekt)

Dessert: Nun verlassen wir die Trüffelpfade, da ist Bruno konservativ, das Dessert ist trüffellos, es gibt Erdbeer-/Himbeerragout in Verveinenage, Erdbeersorbet, begleitet von einem einfachen Beignet (bei uns würde man zu dem Gebäck "Puffel" oder "Strick" sagen) und einer Pinienknusperhippe.

Zum Kaffee: gibt es noch Johannisbeergeleestreifen, Anismakrönchen und Madeleines, die Anirsmakrönchen sind supergut, die beiden anderen Sachen habe ich leider nicht mehr probieren können, rien n'allait plus.




Der schon seit Jahren in Brunos Diensten stehende sehr kompetente Sommelier empfahl zum Krustentier-Trüffel-Menü einen Wein von der Presqu'île de St. Tropez

2010 Domaine de la Rouillère Cuvée Grande Réserve
Côtes de Provence AOC°°

eine wunderbare Entdeckung, viele Weine der Halbinsel sind uns zu fad, zu eindimensional, endlich haben wir wieder einen entdeckt, der schmelzig und kräftig ist, der die spannende Kombination von Krustentieren und Trüffel adäquat begleiten kann und zum Kartoffelgang seine allerbesten Seiten ausspielt. Eine Cuvée aus 40% Semillon und 60% Rolle, kräftiges Goldgelb, weich und schmelzig, Kraft, Eleganz, Zitrusaromen, wunderbarer leicht mineralischer Abgang.



Ein perfekter Tag, dass die Sonne scheint und der Himmel ist so wunderbar blau ist, wie er nur da unten sein kann, das hat Bruno zwar nicht höchstpersönlich arrangiert (man würd es ihm aber glatt glauben), aber alles andere schon, die Wärme und Gastlichkeit, die sein Restaurant ausstrahlt, die convivialité, das wunderbare Essen, bodenständig und doch exquisit, die Leichtigkeit, die charmante Umgebung – mérite bien le détour.

Bruno
Campagne Mariette
2350 Route des Arcs
F-83510 Lorgues
Tel. +33.4.94.85.93.93, Fax. +33.4.94.85.93.99
Email : contact@bruno.fr
http://www.restaurantbruno.com/
Menüs von 70 bis 170€, Wein ab 40€
(und da das doch sehr JWD liegt, gibt es auch fünf elegante Gästezimmer für diejenigen, die nach dem üppigen Essen nicht mehr fahren wollen)

Kommentare:

  1. Was für ein Glück, dass wir Freunde in Lorgues haben! Nur leider besuchen wir die viel zu selten.

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    1. Dann hab ich Dir hoffentlich den nötigen Anstoss gegeben. Wie bei so vielem da unten ist auch bei Bruno im Mai am schönsten.

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  2. Vorallem der erste Tipp wird vorgemerkt!
    Französische Landküche, comme il faut: rustikal-romantisch :)

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    1. ... und die Gaststube (falls es abends kühl ist und man nicht draußen sitzen kann) hat mit offenem Kamin und alten Holztischen genau den etwas abgestaubten Charme, den man sucht.

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  3. Definitiv Restaurant Nr.1! Man kann's auch übertreiben mit dem Trüffel...mir wird schon beim Lesen ganz anders ob der mächtigen Menüs.

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    1. Nun ja, wenn's halt sein Konzept ist.. ;o), was aber das "mächtig" angeht, da ist Nr. 1 eindeutig Sieger.

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  4. Niemals nie nicht würde ich hierzulande in ein „Restaurant“ (schon den Begriff würde ich verweigern) gehen, das die Aufmachung der klassischen Touristenfalle durch die Gestaltung der Speisekarte, insbesondere dem Deckblatt, zu verstärken versteht. Was allerdings nichts dran ändert, dass ich mich nach der Beschreibung in das erste Restaurant verliebt habe!

    Und für die Portionsgrößenkompensation findet sich sicher eine geeignete Bewegungsmöglichkeit.

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    1. Paradies für Rennradfahrer, falls Du noch nicht genug Sportarten betreibst.

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  5. Boah, Susa, wie gemein - der Beitrag macht ja Fernweh pur!!! Und dem darf ich doch gerade so überhaupt nicht nachgeben, bin viel mehr das ganze Pfingstwochenende im dienstlichen Dauereinsatz: Europäisches Straßentheaterfestival. Aber bei jeder, jeder, jeder der vielen französischen Formationen, die dort auftreten, werde ich jetzt an diesen Beitrag denken – und mich in die Provence träumen... :)

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    1. Da beneide ich Dich aber auch ein kleines bisschen drum, am Straßentheater hängen bei mir viele schöne Erinnerungen dran.

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    2. Dann komm doch! Geht noch bis Montagabend. Und ist schööööön! Bin gerade zurück vom Auftaktabend und schon voll im Festival-Fieber...

      http://strassentheater-detmold.de/97.0.html

      Schlafen kannste hier, Bettkatze wird auf Wunsch gestellt. ;)

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  6. Barbara, das sieht wirklich nach einem Festival aus, mit dem ich was anfangen könnte!

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    1. Du bist natürlich auch herzlich willkommen hier, Gottfried! Festival & Stimmung sind toll - mal schauen, was heute passiert, wenn zusätzlich die ganzen NRW-Tag-Besucher in Detmold einfallen... Und leider fallen die spanischen Vertikaltänzer, auf die ich mich so gefreut hatte, aus. *schnüff* Die Tänzerin hat sich Freitag den Finger gebrochen...

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  7. So lieb ich mein Fronkreisch! Man möchte sich sofort auf den Weg machen, ich kann es schon riechen.
    Gruß ulla

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  8. Klingt nach perfektem Urlaub!

    Beide Lokale sollten wir mal für einen 180° Ausflug in die engere Auswahl nehmen; der Praktikant kann uns Mädels ja dann heim tragen, wenn ihm dann noch nach Bewegung ist :o)

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  9. Solche Schätzchen, wie das erste Restaurant, find ich immer wieder phänomenal. Man muss schon zur richtigen Zeit am richtige Ort den richtigen Riecher haben, um so etwas überhaupt zu bergen. Gibt es doch unzählige Restaurants, die genau das gegensätzliche Konzept haben: außen (äußerlich) hui, und das Essen pfui.

    Das Trüffelmenü ist schon auch ein Hammer, dekadent möchte man fast meinen. Aber wenn ich die Möglichkeit hätte, ich würde es liebend gern mal essen :o)

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