Freitag, 17. Februar 2012

susa am Freitag ..... 2001 Clos des Cèdres, Domaine Lisson

Facebook geht an die Börse. Und da sind derzeit alle maßgeblichen Stellen sehr besorgt über den Datenkraken, der sich unter dem Vorwand der Menschenfreundlichkeit und Völkerverbindung in die Herzen und Computer der Menschen schleicht und warnen vor den Gefahren des Internets. Orwell wird in aller Munde geführt (hat man ihn auch gelesen?).

Die Geschichte ist nicht neu. Als die Rotationsdruckpressen erfunden wurden und es auf einmal Bücher, ja sogar Romane, in gebundener Form für jedermann gab, da wurde allenthalben vor der großen Gefahr des Lesens gewarnt und ob die Lektüre gar phantastischer Ereignisse die zarten Seelen vor allem der noch ungefestigten Jugend zu verwirren und zu zerstören imstande sei. Lesen sei schädlich! Und heute heißt es "Hach Kind, nun lies doch mal ein Buch!"

Wir machen einen Zeitsprung, nun gibt es Fernseher, ungetüme graue Geräte, verschämt hinter Einbauschranktüren oder in Fernsehtruhen versteckt und wiederum werden warnende Stimmen laut, die nicht müde werden, vor den Gefahren des Fernsehens auf Kinderseelen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu warnen. Ich kann selber ein Lied davon singen. Ich bin in einem gutbürgerlichen Haushalt aufgewachsen, der sich noch heute u.a. durch eine hartnäckige Technologiefeindlichkeit auszeichnet, und da hieß das Gerät nur "der Volksverdummer" oder "der Hausgötze" und kam uns natürlich nicht ins Haus.

Computer, Mobiltelefone, das ist, wie meine Großmutter vwG zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits "et Elektrisch" zu nennen pflegte, "Düwelswerk!" und ist von aufrechten Zeitgenossen selbstverständlich abzulehnen.

Dabei bietet jede Neuerung neben allen Gefahren doch in erster Linie Chancen und überdies ist diese sauertöpfische Schlechtrederei ein Teil des großen Erfolges dieser Systeme. Es gehört sozusagen immanent dazu, dass jede neue Entwicklung und Erfindung erst mal von einer großen Menge Bedenkenträger angezweifelt und verurteilt wird. Würde ich was erfinden und keiner würd drüber meckern und davor warnen, dann wüsste ich gleich, das ist nix und das wird auch nix.

Ich gebe zu, ich bewege mich oft und gerne in sozialen Netzwerken, in Foren, Gruppen und Blogs, deren Themen und Teilnehmer mich interessieren und ich habe schon eine Menge spannender und bereichender Kontakte geknüpft. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte Eline, Astrid, Robert, bushi, missboulette, Heike, Huub, Dirk, Direttore, Nessy, Cordula und so viele andere nie (virtuell) kennengelernt, mir würde wirklich was fehlen.

Wenn ich mal nicht weiß, wie ich meinem Menü den letzten Schliff geben soll, ein Blick in meine Lieblingsblogs oder eine Frage in meiner Lieblingsfacebookgruppe und schon platzen die Denkblockaden. Oder ich will wissen, wie ich meinem Computer beibringe, dass er tut was ich will, da kenn ich im Netz so ein paar Spezerln, die wissen einfach alles. Oder ich möchte wissen, welcher Wein am besten zu Spaghetti Vongole passt, eine kurze Nachfrage im Weinforum und freundliche Menschen helfen mir auf die Sprünge. Und dann die Weinreisegruppe, die sich aus Internetbekannten gebildet hat, die Freunde gworden sind und die einmal im Jahr einen Wochenendausflug in ein Weinbaugebiet unternehmen. mit Winzerbesuch, Essen, klönen und und und.

Wobei mir die Schattenseiten beispielsweise von vorhersehbaren und doch unvermeidbaren Forenkrächen, Endlosdiskussionen, Spammails, Mobbing und Stalking durchaus bekannt und bewusst sind (Gottseidank am eigenen Leibe nicht sonderlich belastend erlebt), kein Ding hat nur eine Schokoladenseite.

Be it as it may, es blieb nicht aus, dass ich auf meinen Streifzügen durch das World Wide Web eines Tages auch Iris kennenlernte. Wer sich im Internet mit Weinthemen befasst, der stößt über kurz oder lang auf Iris. Ich weiß gar nicht, wer den Anfang machte, aber wir tauschten ein paar Freundlichkeiten dann auch richtige Informationen aus, wir erzählten uns was und irgendwann war es fast, als würden wir uns schon ewig kennen.

Natürlich machte Iris dann bei unserem 180°-Adventskalender mit und ihr Bericht über die französischen Weihnachtsbräuche gehört zu den Highlights (und übrigens auch zu den am meisten angeklickten Beiträgen des Kalenders). Iris ist Winzerin mit Hingabe und Leidenschaft, dazu muss man sie nicht persönlich sehen, aus jedem ihrer Worte, aus ihren liebevoll arrangierten Bildern spricht ihre Begeisterung für ihr Weingut, ihre Weine, das Stückchen Erde, das sie gegen alle Unbilden der Natur verteidigt. Iris ist auch eine perfekte Networkerin, als Organisatorin der französischen Vendredis du Vin, eine Institution der Weinbloggerszene, bringt sie Schreiber aus aller Herren Länder zusammen, sie kennt Gott und die Welt und Gott und die Welt kennt und schätzt sie.





Und dann kam so kurz vor Weihnachten auf einmal ein Päckchen bei mir an, von Iris, und darin befand sich zusammen mit einer sehr persönlichen Karte eine Flasche

2001 Clos des Cèdres VdT
Domaine Lisson, Olargues

Iris hat ihre Weine keiner Appellation angegliedert, das gibt ihr die Freiheit, unabhängig von Regeln und Vorschriften das zu tun, was ihr richtig erscheint und weder bei Rebsorten noch beim Ausbau sich einem Verbandsdiktat zu unterwerfen. Nun, einige der besten Weine dieser Welt sind nichts weiter als Tafelweine, weil sie nicht in ein Schema passen, da befindet sie sich in bester Gesellschaft.

Was hab ich mich gefreut und eigentlich wollte ich den Wein gar nicht trinken, sondern mich nur freuen, dass ich ihn hatte, dass ich sagen konnte "hey, ich hab auch einen Wein von Iris im Keller" aber andererseits, meine Neugier wuchs und Herr susa, Männer sind ja immer so vernünftig, gab zu bedenken, dass der Wein sich ja auch ruhig erst mal ein bisschen im Weinklimaschrank ausruhen solle, bevor wir ihn probierten.

Und war es soweit, es gab Reste von der Daube de Boeuf und es gibt nichts, was besser zu einem Wein aus Mourvèdre (hier sind es 100%, ich hab Iris extra noch mal gefragt) passt und Mourvèdre, diese kraftvoll-aromatische etwas spröde Rebsorte, gehört ja sowieso zu meinen Lieblingen.


Natürlich haben wir die guten Riedel-Syrah-Gläser (die auch für Mourvèdre empfohlen werden) herausgeholt, den Wein bei ca. 18° geöffnet und nicht dekantiert, 2001 so dachte ich, der ist jetzt auch so reif. Im Glas funkelte der Wein klar und tief dunkelrot.

Das erste Schnuppern am Glas, und wunderbare Aromen von Kirsche und Gewürz, Lakritz und Kräutern stiegen in die Nase, danach auch eine fleischig-rauchige Note. Die Aromen entwickelten sich sanft und filigran, nicht wuchtig, den Trinker mit Macht überfallend sondern fein, sich langsam verbinden und steigernd. Von Altersmüdigkeit keine Spur, der Wein ist in den besten Jahren.

Der erste Schluck, ein komplexes und fast gegensätzliches Aromenbündel von einerseits weich-aromatischen fruchtigen Note wie Kirsche, schwarze Johannisbeere, auch Kräuter und dann intensives Lakritz, Bitterschokolade, Mocca, feines Mineral.

Wirklich ein großartiges Erlebnis, eine Weinpersönlichkeit, sicher nicht von der majestätischen fast etwas arroganten Eleganz großer Bordeaux oder Burgunder oder der ungezügelten animalischen Kraft großer Spanier, aber ein Wein voll wilder Schönheit und einigen Kanten ohne kantig zu sein, ein Wein, der einen sogleich die faszinierende Natur erahnen lässt, in der er entstanden ist und die Hingabe seiner Erzeugerin zu ihrem Metier, das viel mehr ist als ein Beruf, ein Job, es ist ihr Leben.

Das Abschlussbild ist nicht aus Iris Gegend, aber da werden wir bestimmt mal hinfahren, es ist aus einem anderen Teil Südfrankreichs, wohin ich mein Herz verloren habe, aber immer wenn ich Iris Schilderungen lese oder mir den Wein wieder in Erinnerung rufe, dann bekomme ich ganz große Sehnsucht dahin.

Kommentare:

  1. Ach, bei dieser Weinbeschreibung und den Bildern träume ich gleich von der Südfrankreichreise ohne Zeitlimit, die wir uns für die Pension vorgenommen haben ...

    @Düwelswerk - ein bisschen was Wahres ist dran, auch wenn ich nicht an den Teufel glaube: die Geschwindigkeit der Kommunikation kann einen ganz schön unter Druck setzen, das merke ich in meiner Arbeit. Hier muss man sich zur Entschleunigung zwingen, sonst wird man schnell krank. Und schlimmer als Spamming oder Mobbing finde ich die Simplifizierung in manchen Social Networks: Daumen hoch oder runter halte ich für einen zivilisatorischen Rückschritt.

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    1. Nun ja, Social Media reduzieren sich ja nicht auf Daumen rauf oder runter, was ja auch keine Erfindung der Neuzeit, das gab es ja schon im alten Rom (das ja sowieso immer gerne mit der heutigen Zeit verglichen wird).

      So eine open-end-Reise und nicht nur in 3 Wochen Sommerurlaub gequetscht wird auch die erste "Amtshandlung" sein, die Herr susa und ich unternehmen, wenn wir dann beide mal Golden Agers sein werden. Spätestens dann werden wir bei Iris vorbeikommen.

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  2. Oh, mit Leo und Luzie; sehr schön!

    Schon Kaiser Wilhelm hat ja weiland vorausschauend angemerkt, dass er dem Automobil keine Zukunft gäbe und er weiter auf das Pferd setze. Wahrscheinlich hatte er damals schon mit den vielen Rasern gerechnet.

    Und endlich bekomme ich mal was über die Weine von Iris zu lesen. War ich schon lange drauf gespannt. Wobei „lesen“ auch wieder nur das Suboptimale ist.

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    1. Ja ja und der Herr auf dem Schild mit der überbordenden Energie ... ;o).

      Wirklich schade, dass man Iris Weine hier nirgendwo kaufen kann. Der Erste, der vorbeifährt, gibt bitte Bescheid, der muss dann für alle mitbringen. Den Anti-Grenzwein-Test hat der Wein ja mit Bravour bestanden.

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    2. Oooch, Du musst doch zugeben, dass erstens unten bereits mit vielen gutaussehenden Menschen bevölkert ist und das Schild nun wirklich sehr verlockend dastand.

      Was ist eigentlich mit dem Bordeaux-Marathon. Der könnte doch mal über Iris führen?

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  3. Irgendwann habe ich es geschafft-mit Entzugserscheinungen-den übermässigen Fernsehgenuss zu reduzieren und auf wenige Sendungen beschränkt.
    Als Faxgeräte aufkamen dachte ich : Sowas brauche ich nicht. Bei Handys war es das Gleiche. PC ja-im Büro,privat :nein
    Heute habe ich natürlich alles und ich fange gerade an zu versuchen,meine
    Zeit im Netz zu reduzieren,was genauso schwer ist,wie dem damaligen Fernsehkonsum zu entsagen.
    Ich denke man sollte einen gesunden Mittelweg finden und vielleicht schaffe ich das ja auch mal.
    Es wäre aber auch wirklich traurig,wenn ich dann die wunderbaren Artikel von Susa verpassen würde

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    1. Das mit dem Fernsehkonsum ist lustig; als es bei uns dann endlich auch einen Fernseher gab, da hingen wir erst mal endlos lange davor und konnten selbst dem Testbild was abgewinnen.

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    2. Also bei uns gab es ja auch lange keinen Fernseher. Was hab ich mich geärgert, wenn ich auf dem Schulhof nicht mitreden konnte. Und als meine Eltern dann Ihren Dogmatismus aufgaben, hat es mich komischerweise nicht mehr sonderlich interessiert.

      Was bis heute so geblieben ist; nur dass es mir ziemlich wo vorbeigeht, wenn ich über bestimmte Sachen nicht mitreden kann.

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  4. Mit Entschleunigung hätte ich keine Probleme, wenn nicht gerade diejenigen entschleunigen würden, bei denen noch weniger Geschwindigkeit zum Rückwärtsleben führen müsste. Ich denke da gerade an einen aktuellen Fall in einer Kfz-Zulassungsbehörde. Sowas kann dann wiederum die etwas beschleuigter Lebenden krank machen. ;-))

    Vielleicht sollten wir bei Iris mal 'ne Sammelbestellung aufgeben, oder wenn die Susa im Frühjahr da hinfährt...

    Ich hab gerade mal in GoogleMaps geschaut, wo Olargues denn genau liegt und habe festgestellt, dass wir eigentlich schon mal fast dort waren. Aber da wussten wir von der Iris und der Domaine Lisson leider noch nix.

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    1. Matthias, bei der KFZ-Zulassungsstelle ist das nicht Entschleunigung sondern Dienst nach Vorschrift.

      Das mit dem Weinabholen bei Iris müssen wir wirklich mal ins Auge fassen, von Bordeaux aus ist Olargues nur schlappe 400 km entfernt, da muss sich doch mal was einplanen lassen, wenn mein Frachtraum nur nicht so beengt wäre *flöt.

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  5. Entschleunigt habe ich hier in Lisson viele Jahre lang - Gaslicht, Petroleumlampen und Kerzen, ein Kofferradio mit Batteriebetrieb, dazu, auvh heute noch, Quellwasser vor der Tür, Holzofen, eben kein Anschluss an irgendswelche staatlichen oder städtischen Versorgungsleitungen. Da lernt man vorrausscheuend planen, Energie sparen und Einmachen jeglicher Art:-).

    Seit ca 12 Jahren haben nacheinander Computer und dafür notwendiger selbstgebastelter Solarstrom (den, den man selber verbraucht, nicht der subventionierte, der als Kaptalanlage verkauft wird;-) Einzug gehalten - und nach und nach noch allerlei Leuchten, sogar ein etwas über postkartengroßer Fernseher, mit weltweiten Programmen, nebst Radiosendern -
    also morgens google-news statt Zeitung zum Cafée, abends oft Fernsehen, statt Buch...und tagsüber, zwischen Weinberg und Keller immer mal wieder Email, inzwischen fast alle für den streng kontrollierten Weinbereich zuständigen Behrden und endlosen Papiere, ebenso wie die Bank, statt im nächsten Dorf nur noch on-line zu erreichen und zu erledigen... und social media - die ja bekanntlich heute für den Winzer unabdingbar sein sollen, wenn er in der Masse der Anbieter überhaupt noch wahrgenommen werden will. Die Fachpresse wird ja eh auch immer dünner, die wenigen verbliebenen bestallten Journalisten und Kritiker waren selten die, die bis ins Hinterland kamen, um ohne bezahlte Reisekosten und feudale Empfänge (oder eine gleichzeitig geschaltete Anzeigenkampagne) bis ins Hinterland kamen.

    Also gilt: selbst ist der Mann (und so auch die Frau)- der klassische Spruch: "il ne suffit pas, de savoir faire, faut il encore le faire savoir" (es genügt nicht, etwas zu können, man muss es auch wissen lassen) führt zum 4. oder 5. Berufsfeld des Winzers. Und der Tag hat nur 24 Stunden... Kein Handy zu haben, kein Iphone, mit dem man auch zwischen den Reben hoch oben am Berg immer erreichbar ist, ist da schon ein Luxus, den ich mir gönne - für vieleKollegen schon undenkbar.

    Und natürlich hat das, gerade nach solanger splendid isolation auch schnell Suchtcharakter - plötzlich kann man wieder überall dabei sein, mitreden - findet - wie Susa ja so schön ausgeführt hat - auch "Freunde", die durchaus zu guten Bekannten werden können, mit denen man sich gerne mal austauscht...gerade, wenn man es dann auch mal wieder in seiner Muttersprache tun kann, die wenn auch anfangs etwas eingerostet, dann irgendwann doch wieder leichter von der Hand geht:-)-und sich dabei dann auch ein wenig wie ein Botschafter zwischen zwei Welten, zumindest zwei nicht immer gleichen Weinkulturen zu fühlen...das frisst auch Zeit - und da ist "Entschleunigung" sicher auch mal wieder nötig:-)

    Aber nun zum zweiten Teil Deines wieder schön langen Artikels: das freut natürlich die Winzerin, wenn ihr Wein am Ende schmeckt -und der 2001 Mourvèdre ist ja jetzt auch wirklich langsam erwachsener als seine noch jüngeren Brüder, die, da als Babys in den Fässern oder als junge Rüpel, wie die 2008 und 2007 in den Flaschen liegen - oder gar noch fremdeln, wie der 2010...

    Und natürlich sind alle, diemal die Kinderstube sehen wollen, herzlich willkommen - Anruf - oder besser eben Email (die kann ich auch abends lesen;-) - genügt, möglichst lang genug im Voraus, um vom Gang durch den Weinberg bis wieder hinunter in den Keller mal alles kennen zulernen - ich würd mich freuen:-).

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    1. Ich frag mich bei Dir ja wirklich oft, Iris, ob der Tag in Olargues 30 Stunden hat, bei all dem, was Du so zustandebringst, Winzer allein ist ja schon ein Fulltimejob, aber noch sein eigenes kleines Ver- und Entsorgungsunternehmen für alle Güter des täglichen Lebens zu sein, der zweite Fulltimejob.

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    2. Wenn das keine Einladung ist. Die Beschreibung im Post und die Fotos machen wirklich Sehnsucht nach Frankreich. Und wenn ich dann noch an den Käse denke... Hach...

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  6. Ach susa, ohne Communities, Netzwerkee usw. im Internet hätte es uns in dieser Form nicht gegeben. Nicht auszudenken!!!! :o)

    Die Weinbeschreibung ist dir dieses Mal ausgesprochen anregend gelungen. Ich kann den Wein von Iris förmlich schmecken...allerdings würde ich ihn trotzdem leibend gern mal life und in Farbe probieren :o)

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    1. Wir hätten uns bestimmt auch so gefunden, wir gehören doch einfach zusammen, aber mit Internet war's einfacher ;o)).

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    2. hach, Mädels, wenn ich Euch so lese, hier im Blog und dann auch noch in Euren gegenseitigen Kommentaren, dann hindert mich nur die schon lange erfolgte Lektüre der "Kommune"-Seite oben, den alten Schiller aus der Bürgschaft zu zitieren...aber Ihr seid ja nun schon 4...da kann ich nur sagen: haltet mir für den nächsten Adventskalender ein Türchen frei:-)!

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    3. Iris, Gastautoren sind immer gerne gesehen, da müssen wir sicher nicht bis Advent warten, und beim Kalender bist Du eh gesetz. Du bist fast die Einzige, die stark genug ist, den fulminanten Eröffnungen eines gewissen Herrn MatthiasH eine mindestens ebenso wenn nicht noch stärkere Vorstellung entgegenzusetzen.

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  7. Wie Recht Du hast, liebe Susa(und auch Du Suse). Was bin ich froh auf Euch gestoßen zu sein.

    Auch wenn ich überhaupt kein echter sozialer Netzwerker bin, weder Foren noch die bekannten Datenmonster hatten es mir je angetan. Eine eigene FB-Seite war also ein Riesen(Fort/Rück)schritt für mich, obwohl ich zwischenzeitlich auch damit hadere. Diese ständigen wöchentlichen Benachrichtigungen, mit rotem oder grünem Pfeil rauf und runter, verfehlen ihren Druck nachweislich nicht. Davon muss ich mich persönlich emanzipieren...

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    1. Ach Du meinst, alle diese Rankings, die ja vollkommen uninteressant sind und niemanden interessieren. *lach Mit Ausnahme natürlich des missboulette-Awards, das ist direkt hinter dem Grimme-Preis der wichtigste Medienpreis. Dass der noch keinen eigenen Wikipedia-Eintrag hat.

      Es ist ein schöner Zeitvertreib, die Vorstellung von jeder Informationen nur einen Mausklick entfernt zu sein, manch nette Erlebnisse mit anderen Menschen, das genieße ich schon.

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  8. Dass dieser weltbewegende missboulette-award konkurrenzlos war, braucht man ja nicht mehr erwähnen, oder? ;)

    Nee, ich meinte tatsächlich nur die Suchtmethodik von FB, G+ wie sie alle heißen, das Kitzeln des eigenen Ehrgeizes durch Konfrontation/Vergleichswerte der Reichweite mit der Woche davor. Das haben die drauf. Wir leicht egozentrische Blogger messen uns doch am allerliebsten an uns selbst...;) wenn überhaupt.
    Ich bezweifle tatsächlich stark, dass sowas jemals der Antrieb einer beginnenden Blogkarriere war. Gilt zumindest für die sicher glücklichere Mehrheit.

    Mit Lorbeerkränzen an sich halte ich es lieber so: lieber Topf als Kopf. ;)

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