Mittwoch, 30. März 2011

Geheimnisse einer Bloggerin

Nun gehen wir, liebe Mitblogger sowie Aktiv- und Passivleser, schon seit geraumer Zeit einen gemeinsamen Weg, da hab ich mir gedacht, dass es Zeit ist für einen Zeichen der Verbundenheit. Dabei soll es natürlich nicht irgendein Zeichen sein, nein (keine Angst, Blutsbrüderschaft mit Armeinritzen und so muss es nun auch nicht sein) , ich spreche von einem richtigen Vertrauensbeweis.
Und was böte sich da mehr an als dass ich euch ein Geheimnis verrate. Natürlich versprecht ihr mir hoch und heilig und ohne Klippo, dass ihr es für euch behaltet, was ihr selbstverständlich auch macht, denn ihr wollt ja, dass ich auch in Zukunft Vertrauen habe. Und im Gegenzug erzählt ihr mir dann auch mal ein Geheimnis...

OK, es geht also um meine Kindheit. Ich war schon immer als Kind ziemlich verspielt und kuschelbedürftig und da Mama und Papa sich nicht ständig aufopfern konnten, um meine Bedürfnisse zu erfüllen, brachten sie der damals vierjährigen Tochter von einem Wochenende auf Sylt die erste große Liebe mit: Bufi. Meine Schwester bekam den gleichnamigen Zwilling, denn es musste schließlich alles ganz gerecht zu gehen. Das Schicksal wollte es allerdings so, dass die beiden Bufis komplett unterschiedliche Lebenswandel hatten.

Während das Mitbringsel meiner Schwester meistens ordentlich drapiert und ondoliert auf dem Bett saß und zur Schlafenszeit vorsichtig an die Seite gelegt wurde, wurde der meinige quasi zu meinem Schatten, Tag und Nacht, drinnen und draußen. Ohne Bufi ging es nicht ins Bett, niemals, und so kam es so manches Mal vor, dass meine Eltern mit Taschenlampe bewaffnet den nächtlichen Garten nach dem Ausbüchser absuchen mussten, alternativ hätte ich nicht ein Auge zugemacht....und meine Eltern folglich auch nicht :o).

Es wundert sicher niemanden, dass dieser Lebenswandel nicht spurlos an Bufi vorbei ging. Meine Mutter musste mehrfach Nadel und Faden an dem aktiven Gesellen anlegen, es gab sogar irgendwann ein neues Paar Augen, weil von den Originalaugen nur noch ein Bruchteil vorhanden war. Die aus hygienischen Gründen gelegentliche Ganzkörperreinigung des kleinen Bärens in der Waschmaschine(!) und das anschließende Aufhängen an den Ohren an der Wäscheleine fand nur unter vehementen Protesbekundigungen meinerseits statt, aber das versteht sich ja von selbst.
Irgendwann hatte ich dann ein Einsehen und gönnte meinem langjährigen Begleiter einen ruhigen Platz, etwas abseits, wo er nicht ständig gesehen wird und ich Fragen beantworten muss, warum der denn so aussehe wie er aussieht.

Und hier isser nun also (und wehe einer sagt, er sehe komisch/hässlich/doof aus!!):

Aber natürlich gab es auch Gemeinsamkeiten zwischen meiner Schwester und mir, als da wäre zum Beispiel unsere Leidenschaft für Königsberger Klopse, welche meine Oma immer für uns zwei kochen musste, wenn meine Mutter über Mittag arbeiten musste.
Das war ein regelrechtes Festessen für uns, da der Fleischanteil weich und ohne sichtbares Fett war, die Soße immer mehr als reichlich vorhanden und wir alles zusammen mit Kartoffeln auf dem Teller zermantschen durften. Besonderes Merkmal, das das Gericht meiner Oma aufwies, waren die kleinen Fitzelchen geronnenen Eigelbs in der Soße, weil sie natürlich als besonderen Luxus die Soße legieren wollte, aber leider ständig aufgrund der Unruhe, welche wir Kinder wegen des unbändigen Hungers verbreiteten, den Punkt vor dem Aufkochen verpasste.
Eigentlich koche ich dieses Alltagsgericht mit Nostalgiefaktor viel zu selten nach. Letztens war es dann aber endlich wieder so weit. Abweichend zu Omas Rezept (wobei: kochen Omas eigentlich überhaupt nach Rezept??) habe ich durchgedrehte Rehkeule, also Wildfleisch dafür verwendet, wodurch das Gericht ein wenig herzhafter wurde. Neben ein paar Kleinigkeiten meinerseits entspricht die Zubereitung aber dem Rezept meiner Oma.  

Königsberger Klopse (vom Reh)
500 g Hack vom Reh (Oma:halb Rind/halb Schwein)
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 eingeweichtes, altbackenes Brötchen
1 Ei
1 TL Senf
Etwas Zitronenabrieb (keine Zutat von Oma)

Salz Pfeffer 1 l Wildbrühe (Oma: Salzwasser tuts auch)
1 kleine Zwiebel, halbiert
3 Pimentkörner
1 Lorbeerblatt
Je 20 g Mehl und Butter
100 g saure Sahne
1-2 Eigelb

Hack mit den Zutaten mischen und mittelgroße Klöße formen. Brühe mit der Zwiebel und den Gewürzen erhitzen, Klöße hinein geben und sanft ca. 20-30 min ziehen lassen. Klöße entnehmen, warm stellen, Brühe durch ein Tuch passieren, abkühlen lassen. Aus Mehl und Butter eine leichte Mehlschwitze herstellen, mit der Brühe aufgießen und 10 bis 15 min kochen lassen. Eigelb mit saurer Sahne vermixen, in die Soße rühren und nicht mehr kochen lassen. Zum Servieren die Klopse in die Soße geben, mit Salzkartoffeln servieren.

Rote Bete gabs natürlich damals nicht dazu, die mochten wir nicht. Und Kapern waren und sind bei diesem Gericht sowieso tabu.

180°-Weintipp:  In Kindertagen undenkbar, aber wer heute zu diesem Gericht einen passenden Wein genießen möchte, der folge dem Rat unserer Weinexpertin und diesem Link

Kommentare:

  1. Bufi hat ein bisschen was von E.T., finde ich. ;-) Königsberger Klopse mag ich auch ohne Kapern viiel lieber, obwohl ich mich ja mittlerweile mit Ihnen arrangiert habe.

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  2. Soll ich Dir auch mal etwas verraten?
    Mein größter Sport beim Lesen Eures Blogs besteht mittlerweile darin, während des Lesens zu erraten, wer die oder der Verfasser/in war. Wenn es um Wein geht, ist das mittlerweile ja klar- und natürlich merke ich schon im ersten Satz, ob da ein Praktikant am Werk war- aber ob Suse oder Toni- das bleibt spannend. Aber auch heute lag ich richtig. :)

    Und jetzt kommt noch ein Geheimnis:
    Königsberger Klopse ohne Kapern gehen gar nicht! Ich esse die immer beim Herrn Eugen und bekomme dann noch ein Schälchen mit extra Kapern dazu serviert. Eigentlich sollten Königsberger Klopse nur mit den großen Kapernäpfeln serviert werden, aber damit konnte ich mich noch nicht durchsetzen.

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  3. Bitte gleich eine Gabel zum Zermantschen! Auch wenn ich die Kapern hier ja schon ein bisschen vermisse ;-)

    Bufi erinnert mich sehr an den Hasen ("Hisi-Has") meiner Tochter, der hatte auch so ein bewegtes Leben, darf inzwischen aber ebenfalls eine ruhigere Kugel schieben.

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  4. Das war für mich als Kinder der pure Horror: Aus der Schule nach Hause kommen und dann Königsberger Klopse. Außer meiner Mutter mochte das wohl niemand bei uns. Mittlerweile habe ich mich mit dem Rezept aber versöhnt und sie selbst gelegentlich gekocht. Aber immer mit Kapern. Ohne Kapern fehlt mir da etwas. Mit Reh würde ich es gerne auch mal versuchen.

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  5. Da fehlt noch die Bildunterschrift "oft bespielt und sehr geliebt" Mein Pufi war ein Plüschpinguin.

    @AT: echt? Ich find Suse und ich schreiben und fotographieren schon sehr verschieden. Auf den ersten Blick erkennt man das an der Postlänge ;)

    Die Rehvariante ist ne klasse Idee, aber ich stelle mich zur Kapernfraktion :)

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  6. Soll ich was verraten: Ich scroll sofort nach dem ersten Satz hinunter zur Lösung, um zu gucken, ob ich den Verfasser erkannt habe.

    Beim heutigen Titel dachte ich spontan: "Welches Geheimnis noch? Waren das nicht schon die in der letzten Ecke des Schrankes versteckten rosa Puschelpantoletten?"

    Ich kann mich nicht erinnern je Königsberger Klopse gegessen zu haben.

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  7. Schöne Geschichte!Ich mag Kapern.

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  8. Falls ich irgendwann einmal Königsberger Klopse essen sollte, dann nur mit Kapern. Kuscheltiere hat es bei uns nicht gegeben, höchsten den Bettzipfel. Wir waren zu siebt.

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  9. Also die Omas haben an die Königsberger Klopse nicht nur Kapern drangetan, sondern auch noch Sardellen und an die Sauce Zitrone oder Essig. Ostpreußen war geschmacklich offensichtlich vom Baltikum und von Polen beeinflusst. Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen, die die Klopse schon als Kind mochten - mit Kapern!

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  10. Mööönsch Suse,

    so ein kurzer Post, und trotzdem fällt mir eine ganze Menge dazu ein.

    Allein schon die Bemerkung „und meine Eltern folglich auch nicht“ ist Superplusplus! Wobei ich mir so was bei Dir überhaupt nicht vorstellen kann! „Verspielt und kuschelbedürftig“ dagegen schon.

    Das „an den Ohren aufhängen“ des armen Kerls erinnert mich ja irgendwie auch an früher; falls ich mal erwischt… aber das kam ja kaum vor.

    Und ich finde ja, dass er äh hübsch aussieht; selbst in Frauenkleidung.

    Die Rehfleischvariante finde ich spannend; über die „klassische“ Zubereitung ist im Grunde alles schon angemerkt; selbstverständlich mit Kapern, Sardellen und mit Kalbsfleisch. Und selbstverständlich habe ich das als Kind schon gegessen.

    Und jetzt würde mich noch interessieren, warum Astrid sofort den Praktikanten erkennt.

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  11. Königsberger Klöpse lernte ich unglaublicher Weise im Ferialjob in der Siemens Kantine in München Kennen und Lieben. Ich koche sie viel zu selten. auch, weil ich selten Bio-Kalbfleisch in guter Qualität bekomme. Wenn Klöpse, dann mit Salzkapern (Kapernbeeren wären für mich noch schlimmer als das komplette Weglassen der Kapern), Zitronenschale, Kalbfleisch und Sardellen.
    Das Bärli ist doch süss.Immerhin hat er noch beide Augen!

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  12. Ich hatte Kater Mikesch, aber ich war nicht so vernarrt in das Viech. Der Bufi (jetzt hätte ich fast Bifi geschrieben, ich muss aber auch immer ans Essen denken) sieht doch phantastisch aus für sein Alter, da sieht man mal, was gute (Maschinen)-Pflege ausmacht.

    Keine Kapern? Nee, datt gildet nich. Und Omas kochten ohne Rezept.

    Ansonsten ist natürlich per großem Indianerehrenwort versprochen, dass nix verraten wird. Versprichst du mir, dass du nicht verrätst, dass ich an einen Ort in Urlaub fahre, den ich erst letzte Woche durch Fots bei Facebook kennengelernt habe, welche ein - na ja - ein Plüschhund vorgestellt hat?

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  13. Mein Bär hieß "Drummer", weil er so nett gebrummt hat, und ich anfangs kein B aussprechen konnte. Jetzt weiß ich auch, warum ihm ein Ohr gefehlt hat. Wahrscheinlich hat er das beim Aufhängen verloren.

    Königsberger Klopse habe ich in der Schule im Kochunterricht erstmals gegessen und überhaupt nicht gemocht. Später in der Betriebskantine waren sie dann eine meiner Lieblingsspeisen, mit Kapern.

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  14. Königsberger Klopse mit allem Drum und Dran und vor allem viiiiiel Sauce und Kartoffeln und matschen matschen matschen ..... aber das durfte man nur bei OmA (das ist die mit verwetteten Gebiss), bei OmI musste alles mit Messer und Gabel und schweigend vertilgt werden, dafür schmeckten bei ihr (aus Schlesien) die Klopse besser.

    Es ist doch alles ungerecht verteilt im Leben.

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  15. Zum Thema mit oder ohne Kapern sag ich jetzt nix mehr, aber das verwettete Gebiss interessiert mich schon sehr. Hab ich da irgendwann mal was verpasst?
    Oder sollte es "verwittert" heissen? Vielleicht musste OmA ja draussen schlafen undnhate deshalb auch nicht so gut kochen können....

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  16. Sorry an alle die, die den Beitrag heute vormittag gelesen haben, als der Herr Editor "wilde Sau" gespielt hatte. Das ging ja gar nicht, alles ein Fließtext.
    Nicht dass noch jemand den unerlaubten Rückschluss zieht, ich würde ohne Punkt und Komma.....

    @Christina
    ET? Man gut, dass Bufi hier nicht mitliest, Das würde ihn bestimmt sehr kränken ;o)

    @AT
    Echt? Autorenraten? Das find ich ja lustig. Leider können wir nicht anonyme einstellen, ansonsten könnten wir einen Blog-Preisausschreiben-Award durchführen. Wo Awards doch derzeit voll im Trend sind :o)))

    @Petra
    Genau! Nur weil sie nicht mehr so schön wie früher sind, sollte man den Kuscheltieren einen Alterruhesitz nicht verwehren :o)

    @nata
    Wenn ich wie du erst später mit den Klopsen angefangen hätte, hätte ich vielleicht auch die Kapern dazu akzeptiert, aber Kinder und KApern schließen sich einfach aus...

    @Toni
    ach wirklich? Mir ist das noch gar nicht aufgefallen, dass deine Posts so deutlich länger sind als meine :o)))))

    @Fritz
    Siehste! Da hättest du das heutige Preisasuschreiben nicht gewonnen.

    @Peter
    Danke! Ich mag übrigens auch Kapern, mittlerweile. Allerdings nicht zu diesem Gericht.

    @TFaK
    zu siebt? Na da mussten wohl die kleinsten Geschwisterchen zum Kuscheln herhalten :o)

    @Petra
    jepp, wenn du es nicht weißt... :o)
    Ich denke mal, das meine Oma das Gericht einfach für uns kindgerecht abgewandelt hat, denn als gebürtige Ostpreußin wird sie die Kapern-Sardellen-Version bestimmt auch gekannt haben.

    @Gottfried
    :o)))
    Übrigens sind die Frauenkleider ein guter Kompromis. Wenn er sie nicht tragen würde, würde Bufi sich einr radikalen Abnehmkur unterziehen, die Nähte sind nämlich schon ganz schön aufgegangen und da kommen permanennt die Flocken raus. Die Schürze bietet da den nötigen Zusammenhalt.

    @Eline
    Kalbfleisch gabs bei uns nie, das ist total untypisch für die norddeutsche Küche, deswegen bestimmt halb und halb.
    Die Augen sind ja leider nur noch Prothesen, die Originale haben schon vor Jahrzehnten das Zeitliche gesegnet.

    @Schnuppschnuess
    :o)))
    Großes Indianerehrenwort. Meine Lippen sind verschlossen...das würde mir sowieso niemand glauben :o)))

    @Linda
    Oh wie putzig "Drummer"!!!Ohren sind bei Bufi die wenigen Extremitäten, die neben einer hofnungslosen Verfilzung keinen weiteren Schaden davon getragen haben.

    @susa
    Schon allein die Unterscheidung OmA und OmI ist klasse. Und warum man bei OmA matschen durfte, erklärt jawohl der Satz in Klammern.

    @Sewwi
    Pruuuuuuuust!!!! Verwittert...wie gemein! Davon mus ich mich aber sowas von distanzieren!!!!

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  17. Endlich mal jemand, der die Klopse in der Brühe für die Sauce ziehen lässt wie ich. die meisten kochen sie extra in Salzwasser. Mir ist das in der Sauce kochen aber viel lieber, weil das Fleisch noch Geschmack abgibt. Und das mit dem Rehfleisch find ich ne witzige Idee.
    Und das mit dem Kuscheltier kommt mir bekannt vor. Unser Sohn hatte auch so ein Teil, Fritzi. Das war immer ein Geschrei, wenn der mal in die Waschmaschine musste. Von wegen, das täte dem Fritzi ja so weh...
    Und als es eine liebe Freundin zu gut meinte und ihn mal neu stylte und ihm ein frisches Gesicht verpasste, war es mit der Liebe vorbei.

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  18. Das Tier sieht komisch aus. Das Rezept liest sich seltsam. Schließlich handelt es sich um ein Stück kulinarisches Kulturgut, das ändern wir Küchen-Dogmatiker nicht mal einfach so.
    Aber gerade weil ich mir diese wilde Variante kaum vorstellen kann, werde ich es nachkochen. Und berichten...

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  19. Gut, da ja heute der Tag der Beichten und Geständnisse ist, erzähl ich mal (OmA, verzeih!) wie das mit dem verwetteten Gebiss entstanden ist. OmA hatte nämlich eines und - Vollprothesenträger kennen das - meistens drückte das, oder es klapperte, jedenfalls saß es nicht gut. Und immer wenn OmA sich unbeobachtet wähnte, zog sie ihr Gebiss aus und mit dem Gebiss war es wie mit der Brille, nur dass man das nicht auf die Stirn schieben konnte.

    Ja und als sie eines Tages ihr Gebiss mal wieder suchte und mich fragte: Pfufza, hafftu main Gebiff irgentfo gefehen? sagte ich "das hab ich beim Pferderennen verwettet!".

    Na ja, und von da an verwettete ich immer mal wieder Omas Gebiss, bis zum heutigen Tage und wenn sie nicht gestorben wär, ..... dann wär sie jetzt 114 Jahre alt.

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  20. Und wie hat Oma (beim ersten mal) darauf reagiert, dass ihr Gebiss verwettet wurde? Bufi sieht immer noch zum kuscheln aus, trotz des bewegten Lebenswandels. Die Kloepse sind auch eines meiner Lieblingsgerichte, gab es nur in Restaurants/Kantine, denn sowas 'breissisches' gab es bei uns leider nicht hausgemacht.

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  21. Grins,

    der traut sich was, der Herr Editor...

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  22. Gut aussehn tun se schon, die Dinger.
    AAAAber, ohne Kapern und mit durchgedrehtes Reh???? Meine Omma tät sich im Grab rumdrehn, wenn ich datt machen würde.

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  23. Ich muss es gestehen - ich liebe Königsberger Klopse und leider, ja leider, viel zu selten kommen sie auf den Tisch. Warum eigentlich? Das muss geändert werden! Dringend! Bufi hat auf jeden Fall einen Ehrenplatz verdient, denn wie fast jeder, so hatte auch ich einen kleinen Begleiter. Ich wage es kaum zu sagen... es war ein Mo*****chi. So jetzt ist es raus und ich fühle mich besser.

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  24. @Utecht
    das Rezept darf gern kritisiert werden, zum Thema Bär bitte den Satz direkt über dem Foto lesen!!! :o)

    @kitchen roach
    Nun, wenn nicht durch Oma, dann bist du wenigstens durch die Kantine zu diesem Klassiker gekommen ;o)

    @Claus
    Es ist ja auch nach MEINER Oma ;o) Und wie ich oben schon schrieb, haben Omas für gewöhnlich keine aufegschriebenen Rezepte nach denen sie Kochen, sondern nach Gefühl.
    Deine eben mit und meine ohne Kapern :o)

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  25. @Andreas, Urlauber!!! :o)))))
    Wie konnte ich dich übersehen!!!
    Wie wars denn so ohne uns? Ich freu mich schon auf deine ausschweifenden Berichte.

    Diese Mo...dinger waren in unsererm Kinderzimmer übrigens auch vertreten. Erinnerst du dich noch an das pottenharte Gesicht aus festem Gummi? Genau das ist der Grund warum das nie mein KUSCHELtier werden konnte.

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  26. Klar! Die Geschicher waren steinhart, aber dafür hat es über so schön geraschelt... und irgenwie wollte ich immer wissen, was da eigentlich drin ist. Freue mich auch jetzt wieder daheim zu sein, auch wenn unsere Reise wirklich toll war... Bilder habe ich bereits veröffentlich :-)

    P.S: Lies du auch mal Nachricht bei Facebook?

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  27. Das erste Bild macht einem Angst, das halb angeschnittene Auge, orange, dunkel...
    Naja, ganz sieht er mit den verdrehten Augen wirklich etwas mitgenommen aus, wenn der reden könnte. ;-)
    Königsberger Klopse hatte ich als Kind im Krankenhaus zu allererst - selbst dort haben sie mir aber geschmeckt.

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  28. @Andreas
    Jadoch, lesen ich. Du denn auch? :o)

    @missboulette
    Ich glaube, es ist besser so...also, dss er nicht reden kann :o)

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  29. Bufi muß ein Bruder von Hasi gewesen sein. Hasi wurde erst von mir geschont (bzw. nach Meinung der Familie vernachlässigt) und dann von meiner Schwester zu Tode geknuddelt. Okay, seine sterbliche Hülle existiert noch. Aber er hat echt schnell Federn, äh, Schaumstoff-Futter gelassen. Und ein Dauergast auf der Wäscheleine (auch an den Ohren aufgehängt) war er dann auch.

    Königsberger Klopse (mit Kapern!) kenne ich auch aus meiner Kindheit. Hühnerfrikassee hat allerdings einen höheren Stellenwert, was das Essen bei meiner Oma anging.

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  30. @Hesting
    Oh menno, Hasi hatte anscheinend ein noch schicksalhafteres Leben als Bufi :o)

    Hühnerfrikassee *schwärm* ist übrigens auch ein weiteres Essen mit Erinnerungsfaktor für mich. Allerdings war da eher meine Mutter die Köchin als die Oma.

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