Mittwoch, 9. Februar 2011

Nööööhl….


Diese Bekanntmachung, die ja derzeit an allen Blogecken zu lesen ist, kommt mir wie gerufen! Stallwache haben Sie gesagt, die Damen Ingenieurinnen.

Gut, habe ich gedacht, in Ordnung. Man muss ja auch als Praktikant mal Verantwortung und so…

Doch dann habe ich es mitbekommen: Die sind zum Skifahren gefahren, zusammen! Ohne mich >Schnappatmung<>

Na ja, volljährig sind sie ja, und eigentlich sind auch genügend Leute dabei. Aber Skifahren wäre halt das Einzige, bei dem ich vermutlich auf Augenhöhe sein könnte. Würde sogar eine begleitete Schussfahrt anbieten.


So, jetzt ist genug genölt; hatte mir überlegt, mal Käsespätzle hier anzubieten, aber das soll doch lieber die Suse machen.


Trotzdem etwas Hüttenfeeling:





An Grundzutaten nehmen wir für 4 Personen:
1 Liter Fleischbrühe, gewürzt mit Piment, Salz, Pfeffer und einem Hauch Nelke
800 g dünn aufgeschnittenes Fleisch gemischt vom Schweinfilet, Rinderfilet und Kalbsfilet.
300 g Brokkoli in Röschen zerteilt
2 Spitzpaprika, geschält und in Stücke zerteilt
1 Stange Lauch
100 g Champignon je nach Größe halbiert oder geviertelt
1 Baguette


Wenn wir uns dann einen entspannten Winterabend, Zeit und Muse hernehmen, braucht es nur noch einiger Dips und Saucen.


Eine kleine Auswahl:

8 Eier hartgekocht
½ Bund Schnittlauch in feine Röllchen geschnitten
3 EL von der Senf Mayo
1 EL Creme Fraiche
Prise Salz
etwas Pfeffer


Eier relativ fein hacken, mit Mayo, Creme Fraiche und Schnittlauch vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



1-2 reife Mangos (je nach Größe)
2 rote Paprika
1 große Zwiebel
1 Chilischote
3 Zweige frischer Minze
Salz
frisch gestoßener/gemahlener bunter Pfeffer,
2-4 Knoblauchzehen
1 Glas Orangensaft


Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern schneiden und würfeln. Den Saft auffangen und mit den Fruchtwürfeln in eine Schüssel geben. Chili, Paprika, die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und mit der Frucht verrühren. Minze fein hacken. Den mit den Orangensaft zugeben Mit den Gewürzen abschmecken. Abgedeckt im Kühlschrank noch etwas durchziehen lassen

1 Ei
Fleur de sele
125 ml Öl
4 TL Senf
Schuss Apfelessig
1 kleine Zwiebel
4 TL Schnittlauch
Zucker


Aus dem Ei, Fleur, Essig, Öl und Senf eine Mayo basteln. Die Zwiebel sehr fein hacken und zugeben. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und ebenfalls zugeben. Mit etwas Zucker abschmecken

1 rote Zwiebel
10 g Ingwer
Schuss Zen Zero
2 – 4 Knoblauchzehen
2 EL Öl
6 EL Sojasauce
3 EL Wasser
225 g Pflaumenmus


Zwiebel Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. Öl erhitzen und die fein gehackten Zutaten vorsichtig andünsten. Zen Zero, Sojasauce und Wasser zugeben. Aufkochen lassen. Pflaumenmus zugeben und etwas köcheln und dann abkühlen lassen.


Kommentare:

  1. Sehr schön! Fondue steht ganz oben auf meiner Liste! Das sind ja dann geniale Ideen. Danke!

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  2. Och besser als nix. Wie heisst es so schön: Lehrjahre sind keine Herrenjahre... ;D (schnell weglauf)

    Die Pflaumen-Ingwer-Sauce hört sich für mich am besten an. Und der Topf ist ja irre.....

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  3. Ja, der Herr Praktikant! Leckere Sößchen hat er gemacht. Hat wahrscheinlich schon zu Hause geübt...

    Auf jeden Fall: Lobenswet, sehr lobenswert so ein Einsatz!

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  4. @schnpasnase: Vorsichtig; für Fondue mit siedendem Fett sind teilweise andere Saucen besser. Und die Hecke kannst Du wohl auch weglassen. Wenn aber auch ein Fondue in der Brühe in Frage käme, dann hättest Du auch vorbeikommen können ;-)

    @ani: Ja ja, und außerdem muss man ich in diesen schweren Zeiten froh sein, wenn man überhaupt irgendwo unterkommt…

    Der Topf ist tatsächlich so richtiger Uraltlavendel. Und die Pflaumen- Ingwer- Sauce finde ich auch ziemlich gelungen; ist übrigens nicht nur fürs Fondue tauglich.

    @Sewwi: Gut dass hier mal jemand meinen Einsatz anerkennt. Und die Saucen habe ich tatsächlich geübt; aber nur ein paar Jahrzehntchen…

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  5. Oh Gottfried, ich kann sehr gut nachfühlen, wie es Dir geht:

    Alleingelassen von den Chefinnen und der Laden soll trotzdem laufen wie immer!

    Na, vielleicht läuft er so dann sogar noch besser - dann werns aber schauen die beiden...:-))))

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  6. ja es sind schon harte Zeiten: Einfach in den Skiurlaub fahren und den Prakti nicht mitnehmen ...
    Die Praktikantenjahre scheinen noch härter als die Lehrjahre zu sein.
    Aber wenn der Prakti so leckere Soßen zum so leckeren Fondue macht, dann ist man/frau ja verpflichtet, diesen dem Rest des Universums zu lassen und darf diesen schon aus kochmoralischen Gründen nicht einfach in den Schnee verschleppen. Wir haben den Fondue-Abend sehr genossen.

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  7. @Sewwi: meinst Du echt, dass die schauen werden, die Cheffinnen? Wo wir doch jetzt im Blogranking, das uns selbstverständlich, wie alle anderen Kollegen auch, kein bisschen interessiert, um zwei Plätze gleichsam hochkatapultiert wurden ;-)

    @Steffi: gut erkannt! Hatte ja ursprünglich vor, zornig die Arme zu verschränken und beleidigt die Luft anzuhalten. Aber wenn es Euch gefallen hat, war das wohl die bessere Alternative…

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  8. Gottfried,
    sie sind ohne Dich zum Skifahren?!?
    Das trifft schwer ... Ich hätte Dich mitgenommen und das Fondue.

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  9. Jetzt kommt's mir erst!
    Wollten die beiden Chefinnen damals nicht einen jungen Mann zum Mitreisen?

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  10. Soweit ist das schon mit den lieben Praktikas oder heisst das doch wohl eher Praktikumse, da steht der Praktikant ganz allein auf weiter Flur und nun???

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  11. @Fritz: Das werde ich denen sagen! Dass Du mich mitgenommen hättest. Da werden die Augen machen… Die Idee mit dem Jungen Mann ist gut; aber ich fürchte, da kriege ich zu hören, dass ich ja dabei war in Bad Honnef und sogar supporten „durfte“.

    @Andreas: Du hast schon Recht „O tempora o mores“… Andererseits sind das ja Ingenieurinnen; die haben bestimmt einen eigenen Satelliten im Umlauf, mit dessen Hilfe sie jederzeit alles unter Kontrolle haben. Bestimmt!

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  12. Gottfried, komm nöhl nicht! Bist Du ein Mann oder eine Maus!???
    Was soll denn die neue Lampe sagen, die ist ja noch ein Baby! Haste mal nach der Kleinen geschaut?

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  13. @Astrid, Du hast gut reden. Klar habe nach der Kleinen geschaut. Aber die macht sich weder was aus Fondue noch aus Skifahren. Du sicher auch nicht; zumindest nicht aus Skifahren. Ich bin echt pflegeleicht. Wenn man mich bisweilen auf die Piste lässt, als so ab 50 Skitagen, da kann man alles von mir haben. Echt!

    Außerdem wäre ich ja gerne mal ne Runde gefahren, mit den Ladies. Obwohl, anderseits, wenn ich mich recht erinnere, ist da eh alles flach, wo die sind…

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  14. Was ist das denn für ein Zwergerlaufstand?!?!

    1. fehlt da ein r in Deinem Protestplakat
    2. diese komische Dekoschrift geht ja mal überhaupt garnicht
    und 3. begibst Du Dich jetzt aber mal ganz flott ins 180° Kochbucharchiv, um die Bände A-M neu zu ordnen.

    Damit dürftest Du bis zu ATs Party fertig sein und da diskutieren wir mal, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Du das nächste mal mitkommst und während Suse und ich Skifahren dieses durchaus ansprechende Fondue vorbereitest.

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  15. Ach schau an, der Herr Praktikant im Hüttenfeeling (das Genöhle ignoriere ich zu deinem persönlichen Wohle mal besser).
    Der Fonduetopf ist Weltklasse, da waren die Utensilien für unser Käsefondue nicht so stylisch, wenn auch mindestens genauso funktionstüchtig.
    Weltsklasse waren übrigens auch die Pisten, auf denen wir uns in der letzten Woche tummelten, zumindest aus der Sicht von Flachlandtirolern und Gelegenheitswedlern, für Hadcorecarver mag das u.U. nicht zutreffend sein...

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  16. Feine Saucen.. So einen Praktikanten könnte ich mir auch mal halten. Mal sehen, vielleicht meldet sich ja einer.

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  17. "Halten", das ist genau die richtige Vokabel in diesem Zusammenhang :o)))))

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  18. Also Isi, nach dem Plakat zu urteilen, gibt's davon jede Menge im www :o). Den richtigen muss man halt finden; einen der nicht zu aufmüpfig ist und ordentlich ran klotzt ;o)

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  19. Jetzt hätte ich fast "Heulsuse" geschrieben. Ich glaube, ich geh' besser wieder. Und es stimmt, Praktikanten gibt es wie Sand am Meer. Auch dankbares Gesinde(l) ;-)

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