Montag, 13. Dezember 2010

Zuerst das Dessert und dann die Bescherung...!



"Tschuldigung, kann mir vielleicht mal jemand sagen, wie spät es ist?"
"Waaaaas, echt?"
Oh je, da wirds für mich mal wieder mächtig eng auf den letzten Metern vor Weihnachten. Ich muss nämlich einmal mehr zerknirscht zugeben, dass ich noch nicht ein einziges, ich wiederhole, nicht ein einziges Geschenk zum Unter-den-Baum-Legen habe!!

 Was macht die sich eigentlich für einen Stress? Wird jetzt so mancher denken, WIR schenken uns ja schon lange nichts mehr zu Weihnachten, ist ja eh nur ein einziges Hin- und Hergeschiebe von Sachwerten...und überhaupt, was soll das eigentlich immer mit dem ganzen Weihnachtskram?

Nüchtern betrachtet gebe ich den Vertretern dieser Meinung durchaus Recht, partiell zumindest, aber ICH bin nunmal Weihnachtsfan durch und durch. Ich genieße es, nach der nicht zu vermeidenden letzten Hektik am 24. Dezember zur Einstimmung endlich im Schummerlicht der Kerzen in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche zu sitzen, "Vom Himmel hoch", "Stille Nacht" und "Oh du Fröhliche" zu schmettern und den besinnlichen Worten des Pastors zu lauschen, bei denen ich so langsam das Treiben der letzten Wochen und Monate vergesse und mich auf ein par ruhige, schöne Tage einstimme.

 Zu Hause angekommen wird dann im Kreis möglichst vieler Familienmitglieder um den geschmackvoll behangenen, leuchtenden Tannenbaum gesessen, und nach und nach jedes Geschenk unter den Augen aller Anwesenden ausgepackt. Das gehört für mich dazu, wie eine Art Zeremoniell. Es muss nichts Großes sein, was ausgepackt wird, ich finde es einfach schön zu wissen, das sich jemand Gedanken und dann die Mühe gemacht hat, etwas für mich zu besorgen und ich möchte, dass sich die anderen ebenso an dieser Geste erfreuen. Das klingt für manche unter euch kitschig? Akzeptiert, klar, aber mir gefällt das.

Anschließend wir dann gemütlich bei einem schönen Essen, feinem Wein und angeregten Gesprächen die Gesellschaft derer genossen, die einem doch sehr nahe sind, im Laufe des alltagsgeprägten Jahres allerdings manches Mal zu kurz kommen und man lässt entspannt den Heiligabend ausklingen. Zu schön!

Wenn es wie in diesem Jahr in den Wochen vor Weihnachten durch andere, äußere Umstände noch zusätzliche turbulent und zeitlich knapp wird, ist es doppelt gut, wenn man ein gut vorzubereitendes, unkompliziertes, aber trotzdem angemessenes Essen auf den Tisch bringt.
Das Amuse, die Vorspeise und den Hauptgang hat Toni schon beeindruckend präsentiert, so dass ich für den süßen Abschluss zuständig sein darf.

Für mich ist die weihnachtliche Frucht die Orange schlechthin. Wann bekommt man eine größere Auswahl an Orangen als jetzt? Genau! Und deswegen gibt es zu Weihnachten:


Orangenvariation und warmes Schokotörtchen



Das Orangensorbet ist pipi-einfach und macht optisch richtig was her. Für 3 längs halbierte, ausgehölte Bioorangenhälften benötigt man

500 ml Orangensaft (frisch gepresst bzw. ausgekratztes Fruchtfleisch pürriert und gesiebt)
1/2 Zimtstange
3 Kardamomkapseln
1 Zacke Steranis
60 ml Wasser
60 g Zucker

Orangensaft mit den Gewürzen auf die Hälfte sanft reduzieren lassen, Zucker und Wasser aufkochen bis der Zucker gelöst ist, abkühlen lassen und zum Orangensaft geben. In der Eismaschine gefrieren lassen, in die sauber ausgehöhlten Orangenhälten füllen und im Eisschrank gefrieren lassen.
Zum Servieren die Orangenhälften für 15 min in den Kühlschrank geben, mit der flachen Seite auf ein Holzbrett legen und mit einem Sägemesser in 3 oder 4 Spalten schneiden.


Das Grand-Marnier-Parfait ist von Dieter Müller und wurde im CK bereits veröffentlicht. Die Orangenschale, die hier benötigt wird, ist quasi ein Abfallprodukt des Sorbets, Grand Marnier sowie die Eier, Sahne und Zucker hat der versierte Hobbykoch  eh im Haus.
Wer sich in Sachen Fieselei beim Anfertigen von Miniaturpralinchen oder Plätzchen in der Adventszeit noch nicht ausreichend ausgetobt hat, dem sei die ursprüngliche Darreichung in Schokokegeln ans Herz gelegt, für alle anderen kann ich das Einfüllen in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Terrinenform vor dem Gefrieren empfehlen, geschmacklich machts keinen Unterschied (bis auf die Schokohülle, OK), aber aufwandstechnisch schon.

Ein paar Orangenfilets habe ich mit etwas Zucker und Tahiti-Vanille mariniert.

Das geniale, warme Schokotörtchen ist von Ali Güngörmüs und ebenfalls denkbar einfach:
Man nehme 100 g Zartbitterschokolade (70%) und schmelze sie mit 120 g Butter überm Wasserbad. Dann werden 160g Zucker mit 4 Eiern schaumig geschlagen, die Schokomasse untergerührt und 50 g Mehl unter gehoben.
Die Masse reicht locker für 6 Personen und wird in gebutterten und gezuckerten Förmchen bei 230°C ca 15 min. gebacken. Ich mags gern, wenn die Masse insgesamt fest, aber nicht zu trocken ist. Wer es anders lieber mag, passt die Backzeiten seinen Wünschen an.
Für eine weihnachtliche Geschmackskomponente kann man ein bisschen Spekulatiusgewürz oder Zimt in den Teig geben.

Für die Knusperkomponente verwendet man einfach den Mandelkrokant dieses Rezeptes, mit etwas Kakaopulver gefärbt und extra dünn aufgestrichen. Die gebackene Masse lässt man auf dem Blech abkühlen und bricht sie anschließend in gefällige Stücke.


180° Tipps zum entspannten Vorbereiten:
Das Orangensorbet und das Grand-Marnier-Parfait lassen sich einige Wochen vorher zubereiten und im Eisschrank aufbewahren. Das Knusperzeuchs bleibt aufgrund des hohen Zuckeranteils leider nicht sehr lange knackig und kann maximal einen Tag vorher zubereitet werden.
Die Orangen lassen sich quasi nebenbei filetieren und auch gern einen Tag vorher marinieren. Für die Törtchen kann man die Schokolade und die Butter ein bis zwei Tage vorher schmelzen. Den Zucker misst man dann irgendwann am Tag des Menüs vorher ab, das Zusammenrühren geht dann ratzifatzi und die Zeit des Backens a la minute danken die anwesenden Raucher für ein Zigarettenpäuschen vor der Tür ;o)

Weihnachten kann also kommen!!!

Oder, neeeee haaaaaaaaalt. Zuerst muss das hier noch gelesen werden:


Wichtiger Nachtrag:
Leider ist der üppige Schnee hier dem Regen zum Opfer gefallen, so dass ich nun nicht mit so einem schönen Schneebild abschließen kann, wie Toni es in den letzten Beiträgen geliefert hat. Na gut, dann muss ich halt etwas anderes bieten und das ist quasi sowas wie ein vorgezogenes Weinachtsgeschenk von uns an die treue Leserschaft.
Wir haben nämlich weder Überzeugungsarbeit noch finanzielle Mittel gescheut gebraucht und haben einen kompetenten Hobbykoch und Geschichtenerzähler ins 180°-Team geholt, der den Männeranteil bei uns anhebt, aber nicht überstrapaziert, und uns und euch ab sofort als Gastautor zur Verfügung steht.

Also, holt euren feinsten Zwirn aus dem Schrank und entfernt die Mottenkugeln, zieht die schicksten, wenn auch unbequemen Schuhe an, die ihr habt. Mädels, kleistert euch die Falten weg und Männer, schließt eure Frauen am besten gleich ein, denn "Herr Kapellmeister! Einen Tusch, bitte!"


180° proudly presents             The incredible GOTTFRIED


Herzlich Willkommen im Team und Toi Toi Toi, wir sind alle sehr gespannt auf deinen ersten Beitrag!

Kommentare:

  1. Mit der Kombination Schoko und Orange hast Du meinen Geschmack voll getroffen. :-) Parfaits gefallen mir immer gut und das mit Grand Marnier muss ich jetzt auch endlich mal nachmachen.

    Herzlich Willkommen Gottfried! Freu mich schon auf Deine Beiträge. Die Geschichte wie es zum Blogtitel 180° kam, konnte nicht zu ende erzählt gewesen sein und ich unterstelle den beiden Damen Ingeniörinnen mal ganz frech, dass sie es schon lange auf Dich abgesehen hatten. Die Summe der Winkel in einem Dreieck ... soso. Drei Winkel, drei Seiten ... ;-))

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  2. Mit deiner Weihnachtsromantik hast du mmir voll aus dem Herzen gesprochen. Mir geht das auch immer so. Ich ertappe mich immer wieder, wenn ich in der Kirche anfange zu heulen, sobald die Kurrende anfängt zu singen. Das ist für mich Weihnachten.
    Und dein Dessert finde ich göttlich, vielleicht bau ich es nach. Ich liebe Zitrus! Nur wird es etwas knapp mit der Zeit, wenn man es schon Wochen (!) vorher zubereiten kann.
    Und das mit dem Gottfried wird hoffentlich genauso amüsant hier weiter gehen.
    TOI,TOI,TOI!!!

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  3. Suseliebelein, von wegen noch kein Geschenk. Wenn das mal kein Geschenk an unsere werte Leserschaft ist. Na gut, an uns selbst auch ein wenig.

    Ich wusste das ja schon, bin entsprechend vorbereitet und mit schicken Schuhen und feinem Zwirn adäquat gekleidet. Ok, hat auch ein wenig mit Bürospielen zu tun ;-).

    Liebe Fritz, ich würde da jetzt eher so eine Art intuitive Vorahnung unterstellen. Und Du hast vollkommen recht mit drei Winkeln, drei Seiten. Wir sind jetzt quasi ein gleichseitiges Dreieck, 3x60°. Das gefällt mir viel besser als die Umbenennung auf 270° :o).

    Frau Kampi, davon bin ich zutiefst überzeugt!

    Und jetzt last but not least…

    Lieber Gottfried, noch mal offiziell herzlich willkommen bei 180° als quasi Hahn im Korb. Wir freuen uns auf Deine Küchen-, Wein- und Kuttelkompetenz, amüsantcharmante Geschichten und die tatkräftige Unterstützung, gerade wenn bei der NL Nord oder Süd mal wieder Land unter ist. Let’s rock!

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  4. Endlich eine Dreiecksgeschichte in Blogform.
    Freu mich schon auf Gottfrieds Beiträge!

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  5. Das Orangenparfait tut es mir sicher an. Das habe ich mir gleich gemerkt. Den Schokokuchen brauche ich nicht so unbedingt. Wahrscheinlich bin ich ein der wenigen Personen, die Schokolade nicht so mögen. ;))

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  6. Bei einem gelben Dessert von "pipi-einfach" zu reden, ist ganz schön mutig.

    Aber das Dessert ist eine sichere Bank. Das muss man einfach gernhaben.

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  7. @Fritz
    Schööön gesehn! in Bezug auf die Winkelterminologie darfst du genau einmal rten, wer denn bei uns Dreien als Alpha(tierchen) daherkommt :o)

    @Frau Kampi
    Oh, eine Weihnachtsverbündete!!!! *froi*
    Im übrigen Muss man das Eis nicht Wochen vorher zubereiten, man darf :o)

    @Toni
    Ach wir sind gleichseitig? Ich dachte, der Herr Gottfried ist unsere Hypothenuse...mmmh, da muss ich nochmal ernsthaft drüber nachdenken...

    @Eline
    Dreicksgeschichte? Oh je, lass das bloß nicht Herrn Suse hören ;o)
    Auf die Beiträge unseres Hähnchens freu ich mich aber auch schon sehr.

    anies delight
    Parfait uns sorbet sind nicht sonderlich süß, sodass eine geschmackvolle, mächtige Komponente schon gut dazu passt. Eventuell würde ich dann in Richtung Marzipan oder Lebkuchen ausweichen.

    @nata
    *pruuuuust* man sollte beim Bloglesen lieber keinen Kaffee trinken.
    Meiner hat gerade meine Tastatur besudelt :o))))))
    Diese Parallele hab ich total übersehen...

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  8. Eline, interessantes Wortspiel :)))))

    Hmm, Suse. Berechtigter Einwand. Also wenn man sich das mal rein geografisch anschauen würde und ich betone würde, wäre der Herr Stutz der Punkt mit dem Winkel gegenüber der Hypotenuse (die uns zwei übrigens verbindet) und damit 90° von 180°. Hallo! Der ist gerade mal ein paar Tage dabei. Das ist jawohl wieder mal typisch Mann :o).
    Ne also die geografische Argumentation geht schon mal gar nicht…

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  9. Ich mag Desserts, die nicht so wahnsinnig süß sind. So ein Schokoküchlein habe ich erst einmal auf einer Weihnachtsfeier gegessen und war begeistert, damals gab es Gewürzorangen und Pralineneis dazu. Kann man das Sorbet auch ohne Eismaschine herstellen?

    Suse, tröste Dich was die Geschenke angeht. Ich habe auch noch keine. Viel schlimmer noch, das bestellte Geschenk für meinen Sohn, der morgen Geburtstag hat, wird verspätet geliefert. Jetzt kann ich nur hoffen, dass ich mit dem schwäbischen Käsekuchen, den ich heute extra für ihn gebacken habe, punkten kann.

    Auf den Herrn Gottfried, als stille Leserin im CK ist er mir nicht ganz unbekannt, freue ich mich. Ich bewundere schon lange das Bild, auf dem er schaut, wie ich damals an meinem Einschulungstag ;)

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  10. *Räusper*

    Also liebe Suse vielen Dank für dieses enthusiastische Avis. Wobei mir eigentlich so ein Nebensätzchen völlig gereicht hätte. Ich glaube, ich werde allmählich nervös….

    Und was den ersten Beitrag angeht; da bin tatsächlich auch gespannt, ob mir da was einfällt, und wenn ja was. Aber alleine schon in Anbetracht der vorgegeben Kleiderordnung werde ich mir in jedem Fall allerallergrößte Mühe geben.

    Übrigens war mir der Anblick bei den bisherigen Gelegenheiten keinesfalls unangenehm war. Frequenz und Dauer der Gelegenheiten sind jedoch deutlich ausbaufähig.

    Aber gut, meinetwegen auch mal Pumps und Zwirn; Ihr macht ja in allem eine exzellente Figur. nur dass irgendwelche Falten zukleistert werden müssten, halte ich für ausgeschlossen.

    „Dreiecksgeschichte“ allerdings, das ist ein schönes Wort. Wobei in Sachen Hypothalamus oder wie dieser Winkel heißt, halte ich mich raus. An Mengenlehre kann ich mich nicht mehr recht erinnern ;-).

    Die Weihnachtsromantik unterschreib ich so, wobei es mir völlig genügt, wenn eine Anzahl Kinder (na ja inzwischen eher Jugendliche) beschenkt werden. Bin ja in der glücklichen Situation durchaus Neffen und Nichten diesbezüglich zur Verfügung zu haben. Und wer weiß, vielleicht ist bis Weihnachten der Zuwachs auch noch da.

    Das Menü, das sich die Weltbeste und die Weltzweitbeste Blogpartnerin da ausgedacht haben ist allerdings wirklich ganz vorzüglich; die vielen selbst gestellten Vorgaben sind auch noch erfüllt und probegekocht kann es auch noch werden.

    Ob es so stressfrei weitergeht?

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  11. Ein schöner Abschluss für Eurer Weihnachtsmenü! Ich bin ein Weihnachtsfan, nur mit der Weihnachtsstimmung happert es in den letzten Jahren jobbedingt (absolute Hochzeit im Dezember und Januar) ... das ist eines der wenigen Dinge, die ich an meinem Job nicht mag.

    Orange und Schokolade eine Traumkombination. Und dann noch als Schokotörtchen. Hier habe ich sehr geschmunzelt - wurde dieses Törtchen doch am Samstag bei unserem Menü seeehhhr vermisst.

    Ha! Hallo Gottfried!!! Diese Dreierkombi ist mindestens so gut wie Orange und Schokolade!
    Ich freu mich drauf.

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  12. Vielleicht probiere ich ja die pipieinfache Nachspeise, schauma mal was ich da zerstören kann!

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  13. Oh nöööö, das ist ja auch schon wieder so lecker! ;-) Jetzt bräuchte ich nur jemanden, der dieses Menu für mich kocht, damit ich an Weihnachten keine Arbeit habe, mich aber komplett der Völlerei hingeben kann. Ich teile übrigens voll und ganz deine Meinung bezüglich Weihnachten mit allem drum und dran, das muss einfach sein.
    Welcome Gottfried, ich bin gespannt!

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  14. jetzt gebt es schon zu, nach all diesen Weihnachtsmenus gibt's dann am 24.12 bei Euch Currywurst und Fritten....

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  15. Auf dem zweiten Foto habe ich beim ersten flüchtigen Hingucken einen Pasta-Trockenständer vermutet - da sieht man doch, wie weit Weihnachten gedanklich noch von mir entfernt ist ;-) Den Irrtum hab ich dann aber gleich bemerkt. Das Dessert spricht mich sehr an: Orangenaromen und Schokolade sind für mich ein perfektes Duo - und das dann noch in dieser Vielfalt präsentiert!

    Auf den neuen Mann im Team bin ich natürlich sehr gespannt :-)

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  16. @Toni
    OK, dann sind wir vielleicht doch kein rechtwinkliges Dreieck und pfeifen auf den Pythagoras. Hauptsache Dreieck, Hauptsache 180° und wir sitzen jeweils an den Spitzen (Winkeln)... :o)

    @linda
    uups, das ist ja auch doof. Ich hoffe, der Nachwuchs hat da Verständnis für.
    Und wie soll ich das bitte verstehen, dass du bei deiner Einschulung genau wie das Gottfriedchen ausgesehen hast?
    Sorbet ohne Eismaschine benötigt etwas mehr Aufmerksamkeit, da man ca alle 30 min die gefrierende Masse kräftig durchrühren muss. Bevor es dann zu fest gefriert, sollte man die Masse in die Orangenhälften umfüllen.

    @Gottfried
    aber gerne doch, jeder so, wie er es verdient!!!

    Allerdings mach ich mir wegen des Hypotrallalas ernsthaft Gedanken. Vielleicht hätten wir dich vor Aufnahme ins Team an einem kleinen Test mit technischem Inhalt teilnehmen lassen sollen. Das ist ja schon fast peinlich... ;o)
    Ich hoffe, du bestichst durch andere als mathematische Fähigkeiten.

    @Stefanie
    da musste ich glatt zweimal lesen, um zu begreifen, was das Heiraten mit dem Dezember und Januar zu tun hat :o)))

    @Ilse
    das Nichthinkriegen ist deutlich schwieriger als das Dessert an sich

    @Christina
    an Weihnachten hat doch (fast) keine Arbeit mehr mit dem Menü. Also könntest du es zubereiten UND dich der Völlerei hingeben.

    @Bolli
    Neeee, nie nicht! Allerdings haben wir uns in diesem Jahr für die Feiertage einladen lassen. Das macht noch weniger Arbeit als Currywurst und ist viiiiiel leckerer.

    @Petra
    Pastatrockenständer! Auch nicht schlecht. Dieser ist sogar thermisch angetrieben, da trocknet die Pasta gleich nochmal so gut ;o) Über eine Zweckentfremdung sollte ich in der Tat mal nachdenken.

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  17. Schöne Weihnachtsdeko hast Du da, Suse! Ich habe mal bei einem Anti-Weihnachtsanfall alles verschenkt oder in den Papierkorb geschmissen. Aber nun bin ich reumütig und bin wieder auf der anderen Seite vorzufinden.

    Das Dessert ist fruchtig, cremig nicht zu süß wie ich es mag. Da habt ihr beide was schönes gezaubert! Tolles Menü, anspruchsvoll und trotzdem nicht überkandidelt.

    Und dass ich auf Gottfried gespannt bin, muss eigentlich nicht nochmals erwähnt werden.

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  18. Echt? W-e-g-g-e-s-c-h-m-i-s-s-e-n?
    Die Pyramide hat mir mal meine Schwiegermutter aus einem Sommerurlaub(!) im Erzgebirge mitgebracht. Da sind die in kurzer Hose und mit Sonnenbrille in das Geschäft und haben bei 25° im Schatten zu "Oh Tannenbaum" die schöne Weihnachtspyramide gekauft;o)

    Doch, ich denke dass du auf Gottfried gespannt bist, darfst du ruhig nochmal erwähnen, der liest das schließlich sooooo gerne...

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  19. @Stefanie: wie, Törtchen schwer vermisst? Der Gottfried war doch da :o)

    @Ilse: da bin ich mal gespannt, bitte berichten! ;o)

    @Christina: sollen wir Dir den Gottfried...? ;o)

    @Bolli: ne, natürlich nich. Ich hab mir sagen lassen, da könnte man sich dann an Perigordtrüffel wagen ;)

    @Petra: ich schmeiß mich weg. Die Weihnachtspyramide als Nudeltrockenständer. Ich glaub ich brauch doch so'n Teil :)))))

    @Suse: mal wieder der selbe Gedanke! Wir hätten den Gottfried doch wirklich den 180° Test angewandte Mathematik für den Blognovizen machen lassen sollen. Naja, zu spät. Aber ich bin jetzt mal optimistisch, dass das durch andere einnehmende Fähigkeiten ausgeglichen wird. Bestimmt. ;o)

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  20. Ich habe natürlich nicht wie der Gottfried ausgesehen, aber dieses leicht kritische Stirnrunzeln, das ich meine auf dem Bild zu erkennen, das hatte ich an meinem ersten Schultag auch ;)

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  21. na ja, im Januar sind die zwar erst so richtig reif, aber wir haben letzte Woche schon welche gegessen und die waren echt sehr gut.
    Probier sie mal, ganz, in Blätterteig ( selbstgemacht oder guten vom Bäcker) gewickelt, mit ein wenig gesalzener Butter, ist herrlich.

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  22. Orange und Schoki da kann wirklich nichts schief gehen und so gut vorbereitet, wird es sicherlich auch ein entspannter Abend. Ich gehöre wohl zur erwähnten "wir schenken uns nichts" und "wir fahren lieber noch schnell ein paar Tag ins Paradies" Gruppe... pünklich zum Fest sind wir aber zurück und heizen den Kamin, schmücken den Baum und geniessen ein schönes Weihnachtsessen und guten Wein.

    Gottfried: ... na das hört sich ja alles sehr spannend an - geradezu wie der Start zu einer aufregenden Koch-Leidenschaft-Dreiecks-Soap!

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  23. Da haben wir dann zwar wieder den "Tiramisueffekt", aber ich liebe immer noch die Schokotörtchen mit dem flüssigen Kern. Vor Jahren gab es mal ein Rezept dazu in der ck-Datenbank,das ich schon häufig nachgebacken habe. Immer mit vollem Erfolg. Das praktische war vor allem, man konnte den Teig in Förmchen vorbereitet einfrieren. 18 Minuten vor Servieren kommen sie in den Ofen. Perfekt, wenn man Gäste erwartet.

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  24. Auf das Dessert freue ich mich schon jetzt und es wird ohne Änderung übernommen.
    Die Idee und Umsetzung Eures streßfreien Menüs finde ich ganz wunderbar und freue mich schon auf eure Ideen für Weihnachten 2011 ;-))
    Und einen Quotenmann gibt es obendrein, ich bin gespannt.
    Fröhliche und genußvolle Weihnachten,
    Claudi

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  25. @Andreas: na dann viel Spaß im Paradies :) und nein, ich bin nicht neidig.

    @AT: stimmt, das ist die ganz stressfreie Variante.

    @Claudi: ich wünsche gutes Gelingen. Und bevor's das Weihnachtsmenü 2011 gibt kommt erstmal das Fastenmenü 2011 ;o)

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  26. @linda
    jepp, beim erneuten Lesen hab ich die Tomaten von den Augen genommen und habe natürlich sehr wohl verstanden *blödbin*

    @bolli
    ein ganzer Trüffel in Blätterteig? Wenn das man nicht an Dekadenz grenzt...;o)

    @Andreas
    siehste! Wenns richtig lis geht, bist du auch eher von der gemütlichen Sorte. Freut mich!

    @AT
    jepp, das sind die von beuscherl. Die hab ich auch schon hundert oder fünf Mal oder so gemacht:o) Ich mag die auch, aber ich hab das Gefühl, dass die so halb durchgebacken schwerer und sättigender sind, für ein rundum stressfreies Menü fast noch besser geeignet...

    @Claudi
    Dir auch ein schönes Weihnachtsfest und danke für die Anerkennung. Ich denke aber wie Toni, dass wir uns bis Weihnachten 2011 noch mal an das ein oder andere Menü machen werden :o)

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  27. Wir sagen jedes Jahr "wir schenken uns diesmal nichts" und dann kommt es doch zur großen Bescherung, auf die wir alle nicht verzichten können. Für Heiligabend ist das Menü meist vorgegeben: es wird bei uns nur Fisch gegessen. Aber so ein Orangen-Schoko-Dessert könnte man neu einführen :-)

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  28. Da kann der Schuss aber auch nach hinten losgehen, wenn sich tatsächlich mal jemand an die Vereinbarung halten würde :o)

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