Martin berichtet aus seiner Bäckerei (wann findet der Mann da noch die Zeit zu, wo er doch schon nachts um vier in der Backstube stehen muss) und anders als die meisten seiner Zunft teilt er seine Rezepte gerne mit und nimmt sie nicht als Familiengeheimnis mit ins Grab. Und das nicht nur auf seinem Blog, sondern auch in seiner Lokalzeitung.
Am besten hat mir ja gefallen, wie der Martin gegen die Fußball-EM angebacken hat und mit dem ultimativen Lockmittel der Fußball-WM auch Männer für die hohe Kunst des Plätzchenbackens zu begeistern wusste. Ja, Jungs, mit Martins Plätzchen könnt Ihr wirklich jederzeit Eindruck schinden, bei Frau, Freundin, Schwiegereltern, Chef und das nicht nur zur Weihnachtszeit.
Auch die harte Welt der Politik versucht der Martin bäckerisch zu versüßen, er nimmt am Plätzchenbackwettbewerb (Presidential Bake Off) der amerikanischen Präsidentengattin gegen die Präsidentenherausforderergattin Anteil, bäckt die Cookies nach und fällt ein fachmännisches Urteil. Und auch die Bürgermeisterwahl seines Heimatortes begleitet er mit Gebäck und Humor. Und wie er in ein italienisches Plätzchenrezept die deutschen Farben einschmuggelt, einfach genial. Ist übrigens mein Lieblings-Martin-Rezept, sieht fast aus wie Macarons, ist aber für einen Grobmotoriker wie mich besser zu schaffen (obwohl meine leider nicht so schön rund wurden, obwohl ich die Masse noch sicherheitshalber in einen kleinen Dessertring gespritzt habe).
Jetzt muss ich aber aufhören, von Martins Köstlichkeiten, seinen wunderbaren Geschichten rund ums Backen und ums Leben zu erzählen, ihr kennt ja jetzt sein Blog, jetzt hat Martin in seinem Türchen das Wort und das mit einer der schönsten Weihnachtsgeschichten, die ich je gelesen habe:
Türchen Nr. 23 vom Adventskalender 180°
Eine Weihnachtsgeschichte
Eine Weihnachtsgeschichte
Mir wird hier die große Ehre zu Teil, für den
Adventskalender von Hundertachtziggrad zu schreiben. Der wunderbare
unvergleichliche Blog von Susa, Suse, Toni, Gottfried und Leo. Hier werden die
großen Fragen der Menschheit behandelt also die drei großen Ws: Wein, Weib und
Webblogging. Sollte es wirklich noch jemanden geben, der ihren Blog noch nicht
kennt, für den folgt jetzt der Befehl:... und den und alles weitere lest Ihr dann *hier.
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